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Der Facebook Sprachassistent Aloha zeigt sich erstmals im Messenger

Kommt Aloha bald auf Smartphones?
Kommt Aloha bald auf Smartphones? (©picture alliance / NurPhoto 2018)

Der Facebook-Sprachassistent Aloha ist erstmals im Facebook Messenger aufgetaucht. Eine Software-Ingenieurin konnte eine frühe Version der Software in einer aktuellen Android-Version der App aufspüren. Doch von einem Facebook-Smart-Speaker fehlt weiterhin jede Spur.

Berichte, wonach Facebook an einem eigenen Sprachassistenten arbeitet, gibt es schon lange. Ursprünglich waren Experten sogar davon ausgegangen, dass der Social-Media-Gigant schon im Juli einen eigenen Smart Speaker als Konkurrenz zu Amazon Echo und Google Home auf den Markt bringen würde – doch dazu kam es bekanntlich nicht. Nun hat die Software-Ingenieurin Jane Manchun Wong in der Android-App des Facebook Messengers jedoch den ersten Hinweis auf den Facebook-Sprachassistenten Aloha gefunden, wie TheNextWeb berichtet.

Aloha beherrscht bislang nur die Spracherkennung

Wirklich nutzen lässt sich Aloha aber noch nicht. Das Einzige, was im Moment zu funktionieren scheint, ist die Spracherkennung der Software. Auf Fragen oder Befehle gibt der Assistent jedoch keinerlei Antwort, wie Wong in einem Twitter-Video zeigt. Denkbar ist, dass nur speziell dafür freigeschaltete Nutzer den Sprachassistenten derzeit wirklich nutzen und testen können.

Die Pläne von Facebook bleiben nebulös

Tatsächlich könnte das Auftauchen der neuen Software in der Messenger-App darauf hindeuten, dass der Release eines Facebook-Smart-Speakers näher rückt. Möglicherweise möchte Facebook seinen Sprachassistenten aber gleich flächendeckend ausrollen und ihn auch in die bereits bestehenden Apps integrieren. Theoretisch wäre es aber sogar möglich, dass das Unternehmen den Plan für einen eigenen Smart-Speaker mittlerweile ganz auf Eis gelegt hat. Vielleicht möchte man sich auch komplett auf eine App-Integration beschränken.

Wie auch immer die Pläne von Facebook auch aussehen: Das Auftauchen von Aloha in der Messenger-App ist ein klares Signal dafür, dass das Unternehmen weiter an seinem Konkurrenten für den Google Assistant, Alex und Siri werkelt. Das Rennen um den besten digitalen Assistenten ist also noch längst nicht entschieden.

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