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Der Roboterhund von Boston Dynamics hält seinem Kumpel die Tür auf

Ein Roboterhund von Boston Dynamics kann eine Tür erkennen, öffnen und sie für einen anderen Roboter aufhalten. Die SpotMini genannte Maschine nutzt dafür einen mechanischen Arm an der Stelle, wo bei echten Hunden Hals und Kopf sitzen. Der Atlas-Roboter konnte das noch nicht.

Der SpotMini-Roboterhund läuft auf eine geschlossene Tür zu. Da er sie nicht öffnen kann, blickt er nun in die Richtung, wo sich sein Kumpel aufhält. Der hat nämlich einen praktischen Arm an der Oberseite. Der zweite Roboterhund bewegt sich auf die Tür zu und sucht den Türgriff. Dann fährt er den Arm aus und öffnet diese. Er schiebt sie auf und hält sie geöffnet, während er aus dem Weg geht, damit der andere Roboterhund die Tür passieren kann. Das zeigt ein neues Video von Boston Dynamics.

Bislang konnten die Roboter keinen Türgriff betätigen

Bislang konnten die Roboter der Firma solche komplexen Bewegungen noch nicht durchführen. Der Atlas-Roboter war etwa nur in der Lage, eine Tür aufzustoßen. Einen Türgriff konnte er hingegen nicht betätigen. Auch der SpotMini wurde deutlich weiterentwickelt. Eine ältere Version konnte zwar schon die Spülmaschine einräumen, rutschte später aber auf einer Bananenschale aus.

Kommunizieren die Roboterhunde miteinander?

Was genau im neuesten Video vorgeht, ist allerdings unklar: Ruft der Roboterhund seinen Kumpan wirklich zur Hilfe, damit jener die Tür öffnet, oder wurden die Roboter vorab von Menschen so programmiert, diese Handlungen durchzuführen? Wahrscheinlich eher Letzteres. Die komplexen Bewegungen sind allerdings ein Fortschritt. Boston Dynamics gehörte zum Google-Dachunternehmen Alphabet, wurde aber inzwischen von der japanischen Firma SoftBank gekauft.

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