Die ersten Flammenwerfer von Elon Musk wurden abgeholt

Die ersten Flammenwerfer von Elon Musks Boring Company wurden nun von den Kunden abgeholt.
Die ersten Flammenwerfer von Elon Musks Boring Company wurden nun von den Kunden abgeholt. (©Instagram/Elon Musk 2018)
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Elon Musks The Boring Company vergab die ersten Flammenwerfer auf einer Launch-Party an 1000 Kunden. Die Flammenwerfer kosten pro Stück 500 US-Dollar und Elon Musk twitterte, die Fans mögen bitte nicht ihr Haus damit abbrennen. 

Auf der Pick-up-Party in Hawthorne, Kalifornien, holten sich die ersten 1000 Vorbesteller ihren persönlichen Flammenwerfer von der Tunnelbohrfirma The Boring Company ab. Das schreibt der Erfinder Elon Musk auf Twitter. Dort teilte er auch Fotos der zufriedenen Kunden beim Marshmallow-Rösten. Das Event fand auf dem Gelände von Musks Raumfahrtunternehmen SpaceX statt, wo auch die Boring Company ihren Sitz an. Insgesamt wurden 20.000 Flammenwerfer verkauft und Musk konnte zehn Millionen US-Dollar mit dem Gadget einnehmen.

Auf der Party war ein Food-Truck für die Verpflegung zuständig, eine Mariachi-Band sorgte für Unterhaltung und die Fans durften vor einer Wand mit dem The-Boring-Company-Logo posieren und ihren Flammenwerfer testen, wie finanzen.net schreibt. Zur Frage, was die Kunden nun mit dem Gerät anfangen sollen, empfahl Elon Musk, das Kaminfeuer oder den Grill damit zu entzünden. Sie könnten auch den Flammenwerfer anstelle von Holz hineinwerfen. Der Erfinder enthüllte bei der Gelegenheit den Namen des Gadgets. Aufgrund gesetzlicher Regularien sei der Versand von Dingen eingeschränkt, die "Flammenwerfer" heißen, also nannte Musk sein Produkt "Kein Flammenwerfer".

Der Flammenwerfer ist eigentlich keiner

Schließlich twitterte der Erfinder einige Sicherheitshinweise in Form eines Gedichts. So mögen die Kunden ihren Flammenwerfer nicht im Haus benutzen, ihn nicht auf den Partner richten, ihn nicht auf unsichere Art verwenden und ihn bestenfalls für die Zubereitung von Crème brûlée einsetzen. Aufgrund der vielen Waldbrände in Kalifornien versuchen einige Lokalpolitiker, ein Verbot des Flammenwerfers zu erwirken. Allerdings wird ihnen das wohl nicht gelingen, da es sich bei Musks Gadget technisch betrachtet gar nicht um einen Flammenwerfer handelt, wie Der Standard schreibt, sondern um eine modifizierte Dachfackel.

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