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Diese neuen Features plant Apple für iOS 12

iOS 12 soll verbesserte "Nicht stören"-Optionen erhalten.
iOS 12 soll verbesserte "Nicht stören"-Optionen erhalten. (©YouTube/iUpdateOS 2018)

Apple will sich seinen bisher straffen Update-Zyklus etwas lockern und nur Features integrieren, die von Anfang an ohne Bugs funktionieren. iOS 12 soll daher mit eher kleineren Neuerungen aufwarten, unter anderem mit Animojis in FaceTime.

Das meldet das Nachrichtenmagazin Bloomberg. Künftig wolle sich der iPhone-Hersteller hinsichtlich der iOS-Updates eher an einer Zweijahres-Roadmap orientieren, heißt es unter Berufung auf Personen, die mit den Plänen Apples vertraut seien. Entwickler sollen so mehr Zeit bekommen, eventuell noch nicht fertige Features zu verschieben – störende Bugs beim Launch neuer iOS-Veröffentlichungen sollen so minimiert werden. Die neue Strategie komme einem "großen Kulturwandel" gleich, heißt es im Bericht.

iOS 12 mit tieferer Siri-Integration und verbessertem "Nicht stören"-Modus?

Dennoch soll iOS 12 einige Neuerungen spendiert bekommen. So sollen die auf dem iPhone X eingeführten Animojis in iOS 12 auch in Apples Videotelefonie-App FaceTime genutzt werden können – womit Videotelefonate deutlich aufgelockert würden. Zudem plane Apple eine tiefergehende Siri-Integration in die Spotlight-Suche. Auch der "Nicht stören"-Modus soll ausgeweitet werden und den Nutzern mehr Optionen bieten, eingehende Telefongespräche automatisch abzulehnen oder Benachrichtigungen stumm zu schalten. Einen Multiplayer-Modus für Augmented-Reality-Games soll es in iOS 12 ebenso geben wie ein Redesign für die Aktien-App.

Ein großes Thema sei außerdem das Projekt "Universal-Apps", mit denen Programmierer Anwendungen entwickeln können, die gleichermaßen mit Touchscreen, Maus oder Trackpad zusammenarbeiten. Damit dürfte vor allem die Mac-Plattform gestärkt werden, die durch diesen Schritt einige neue Programme bekommen dürfte. Wie gewohnt dürfte Apple sein neues Betriebssystem iOS 12 im Juni auf der hauseigenen Entwicklerkonferenz WWDC 2018 präsentieren und im Herbst veröffentlichen.

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