Dieses Gewitter-Video zeigt "Spinnenblitze" in Super-Zeitlupe

Patrick Schulze Fragt sich, wann VR-Brillen endlich so massentauglich werden wie in "Ready Player One".

Wer schon immer mal wissen wollte, wie "Spinnenblitze" aussehen, wenn sie mit einer Highspeed-Kamera gefilmt wurden, kann sich das Video des Australiers Caleb Travis ansehen. Der kurze Clip zeigt beeindruckende Aufnahmen eines nicht-alltäglichen Gewitters.

Spinnenblitze sind ein Phänomen, bei dem sich die Blitze bei einem Gewitter wie ein Spinnennetz scheinbar über den gesamten Himmel ausbreiten – und sie sehen unheimlich spektakulär aus. Die Blitze verlaufen dabei fast horizontal über den Himmel und treten vor allem an der Unterseite von Stratuswolken auf. Nahe der Stadt Adelaide in Australien ist es dem Anwohner Caleb Travis nun gelungen, dieses beeindruckende Schauspiel mit einer Highspeed-Kamera einzufangen. Das Ergebnis ist ein leider sehr kurzes Video, das von Mashable bei YouTube entdeckt wurde.

Aufnahmen stammen nicht von einer Profi-Kamera

Qualitativ sind die Aufnahmen leider kein Hollywood-Material und die verwendete Kamera hat deutlich mit den schwachen Lichtverhältnissen zu kämpfen. Die Folgen sind ein starkes Bildrauschen und ein ziemlich grobkörniges Bild. Trotzdem wurde das Wetterphänomen selbst ziemlich gut eingefangen und kann seine Wirkung auf den Zuschauer entfalten.

Deutlich professioneller ist hingegen das Video des Filmemachers Dustin Farrell, das Anfang Dezember veröffentlicht wurde und das sich Gewitter-Fans unbedingt anschauen sollten. Der Profi-Filmer hat mehrere Gewitter mit 1000 Bildern pro Sekunde und in 4K gefilmt und die Aufnahmen mit passender Musik zu einem wirklich schönen Kurzfilm zusammengeschnitten.

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