Dieses spektakuläre 360-Grad-Video zeigt Alaskas Nordlichter in 8K

Patrick Schulze Fragt sich, wann VR-Brillen endlich so massentauglich werden wie in "Ready Player One".

Wer schon immer einmal sehen wollte, wie die Nordlichter in Alaska wirken, wenn man direkt in der eisigen Schneelandschaft steht, kann dem jetzt schon sehr nahekommen. Das beeindruckende 360-Grad-Video des Filmemachers William Briscoe zeigt Aurora Borealis in seiner ganzen Pracht.

Immer wieder gibt es Hobbyfotografen und talentierte Filmemacher, die zeigen, was mit moderner Kameratechnik auch abseits von Hollywood möglich ist. Einer davon ist William Briscoe, der bei YouTube ein Video veröffentlicht hat, in dem er die Nordlichter Alaskas auf eine Art und Weise zeigt, wie nur wenige sie bisher gesehen haben – gefilmt in 8K-Auflösung mit einer beeindruckenden 360-Grad-Kamera, wie Peta Pixel berichtet.

Gefilmt wurde mit einer selbstgebauten 360-Grad-Kamera

Das im Zeitraffer abgespielte Video ist leider nur knapp eine Minute lang und damit definitiv zu kurz, um beispielsweise stundenlang am Fernseher die Nordlichter zu beobachten. Doch abgesehen davon sind die Aufnahmen, die Briscoe gemacht hat, absolut beeindruckend. Das gilt nicht nur für das Motiv, das er eingefangen hat, sondern auch für die technische Qualität, mit der das Video gefilmt wurde.

Zum Einsatz kam laut Fotograf eine selbstgebaute 360-Grad-Kamera-Konstruktion, die aus mehreren DSLRs besteht. Dadurch lässt sich auch die hohe Auflösung erklären, in der die Aufnahmen vorliegen. Bei YouTube kann das Video auf Wunsch mit einer Auflösung von 4320p abgespielt werden, was 8K entspricht. Wirklich Sinn ergeben solche hohen Auflösungen natürlich nur dadurch, dass sich das Bild tatsächlich um 360 Grad schwenken lässt – entweder per Mauszeiger am Monitor oder mit dem Finger am Touchscreen.

8K-Aufnahmen bei Minus 35 Grad

Wer eine Google Cardboard oder Daydream View zur Hand hat, kann die Aufnahmen sogar in Virtual Reality begutachten und dabei erleben, wie es ist, mitten im Winter in Alaska zu stehen. Gefilmt wurde das Video übrigens am 31. Januar 2018 bei einer Temperatur von minus 35 Grad. Da ist es schon deutlich angenehmer, wenn man sich das Ganze bequem zu Hause anschauen kann.

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