DJI Mavic 2 Zoom & Mavic 2 Pro mit Hasselblad-Kamera vorgestellt

Franziska Peix Kann die Frage "Welcher Fitness-Tracker ist der beste?" nicht mehr hören.

Knapp zwei Jahre nach der Vorstellung bekommt die faltbare Mavic Pro einen Nachfolger – nein, sogar zwei! Die DJI Mavic 2 ist entweder als Zoom-Variante oder als Pro-Variante erhältlich. Die Mavic 2 Pro ist die erste Drohne mit einer Hasselblad-Kamera.

DJI hat am Donnerstag nicht nur eine, sondern – wie erwartet – gleich zwei neue Flaggschiff-Drohnen im Hobbybereich vorgestellt: die DJI Mavic 2 Pro und die Mavic 2 Zoom. Während die Pro-Variante eine Hasselblad-Kamera mit 20-Megapixel-Sensor mitbringt, will die Zoom-Version mit einer variablen Brennweite von 24 - 48 Millimetern punkten.

DJI Mavic 2 Pro vs. Mavic 2 Zoom: Die Unterschiede

Die beiden Mavic-Pro-Nachfolger teilen sich die Flugtechnik, besitzen aber unterschiedliche Kameras mit unterschiedlicher Ausrichtung für unterschiedliche Anwender. Die Mavic 2 Pro kommt mit einer Hasselblad-L1D-20c-Kamera mit einem 1-Zoll-CMOS-Sensor und einer Auflösung von 20 Megapixeln. Besonderheit ist die anpassbare Blendenöffnung von f/2.8 bis f/11. Als weitere Highlights hebt DJI das 10-Bit-Dlog-M-Farbprofil und 10-Bit-HDR-Video hervor.

Die DJI Mavic 2 Zoom hingegen besitzt eine Kamera mit flexibler Brennweite von 24 - 48 mm. Der 1/2.3-Zoll-Sensor löst mit 12 Megapixeln auf. Der zweifache optische Zoom wird durch einen zweifachen digitalen Zoom ergänzt. Full-HD-Videos entstehen damit mit bis zu vierfachem, verlustfreien Zoom. Zudem gibt es einen aus vielen Hollywood-Filmen bekannten Dolly-Zoom, bei dem die Brennweite gegenläufig zur Bewegungsrichtung der Kamera angepasst wird. Dadurch scheint der Hintergrund dem Betrachter näherzukommen.

Das verbindet die beiden neuen Drohnen

Sowohl die DJI Mavic 2 Pro als auch die Mavic 2 Zoom können 1080p-Videos dank neuem OcuSync-System bis zu 8 Kilometer weit übertragen. Das System wechselt zur Vermeidung von Interferenzen nun automatisch zwischen unterschiedlichen Frequenzbändern. Beide Drohnen fliegen im Sportmodus bis zu 72 km/h schnell und bleiben bei optimalen Bedingungen maximal 31 Minuten in der Luft. Hindernisse werden in alle Richtungen erkannt – also links, rechts, oben, unten, vorne und hinten.

Release-Datum und Preise

Neu ist zudem der Quickshot-Modus "Hyperlapse", der einen sogenannten Raumraffer aufnimmt. Dabei bewegt sich die Drohne automatisch auf festgelegten Routen im Raum, während ein Zeitraffervideo aufgenommen wird. Der neue ActiveTrack-Modus erlaubt jetzt die Verfolgung von noch schnelleren Motiven, beispielsweise von Autos mit bis zu 72 km/h. Beide DJI-Neuheiten sind ab sofort erhältlich. Die DJI Mavic 2 Pro ist für 1449 Euro zu haben, der Preis der Mavic 2 Zoom liegt bei 1249 Euro.

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