DJI Mavic Air offiziell vorgestellt: Das kann die neue Drohne

Franziska Peix Kann die Frage "Welcher Fitness-Tracker ist der beste?" nicht mehr hören.

Jetzt ist es also offiziell: Die Mavic-Familie bekommt Nachwuchs. Die neue DJI Mavic Air ordnet sich zwischen der Mavic Pro und dem Einsteigermodell Spark ein. Wir verraten Dir, was die neue Drohne so besonders macht.

Auf einem Launch-Event in New York hat Drohnenhersteller DJI am Dienstag die Mavic Air enthüllt. Die Drohne soll die 2016 vorgestellte Mavic Pro allerdings nicht ablösen, sondern ergänzen. Das neue Modell fällt noch einmal kleiner aus, bietet aber mehr Features als das Einsteigermodell Spark. Mit ihren einklappbaren Armen und dem geringen Gewicht ist sie einerseits gut zu transportieren. Dank 3-Achsen-Gimbal und 4K-Kamera ermöglicht sie andererseits Aufnahmen auf Profi-Niveau.

DJI Mavic Air: Zusammengeklappt noch kleiner als die Spark

Die neue DJI Mavic Air kombiniert also die guten Eigenschaften beider Modelle, der Mavic Pro und der Spark. Dabei ist sie mit eingeklappten Armen sogar noch kleiner als das Einsteigermodell, so misst sie nur noch 168 x 83 x 49 Millimeter. Mit 430 Gramm ist sie zudem rund 300 Gramm leichter als die Mavic Pro.

Im Gegensatz zur Spark bringt die neue Mavic Air allerdings eine 4K-Kamera und einen 3-Achsen-Gimbal mit. Die maximale Framerate bei 4K-Auflösung beträgt 30 FPS, in Full-HD nimmt die Drohne sogar mit 120 FPS auf. Das ermöglicht tolle Zeitlupeneffekte. Bilder schießt die Mavic Air im Panoramamodus mit bis zu 32 Megapixeln. Dafür werden 25 einzelne Luftaufnahmen zusammengesetzt. Neu ist auch die automatische HDR-Funktion für Fotos. Diese landen übrigens auf einem 8 GB fassenden internen Speicher, der per microSD-Karte erweitert werden kann.

Mit bis zu 68 km/h durch die Luft jagen

Trotz ihrer kleineren Maße ist die Mavic Air nicht weniger leistungsstark als ihr größerer Bruder. Im Sportmodus fliegt die Drohne bis zu 68 km/h schnell, die Reichweite beträgt maximal 10 Kilometer bei Windstille. Ihre Sensoren erkennen Hindernisse vor, hinter und unter ihr. Damit und dank der von der Spark übernommenen Gestensteuerung ist die Mavic Air besonders einfach zu fliegen. Der Akku der Drohne reicht für maximal 21 Minuten Flugspaß – auch das ist mehr als die Spark zu bieten hat, aber nicht ganz so viel wie bei der Mavic Pro.

Die DJI Mavic Air ist ab sofort in den Farben Arctic White, Onyx Black und Flame Red vorbestellbar. Die US-Preise liegen bei 799 Dollar für die Drohne allein und 999 Dollar für die Fly More Combo mit Zubehör. Hierzulande kostet die Drohne 849 Euro.

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