News

DJI Mavic Pro vorgestellt: Faltbare 4K-Drohne

Die DJI Mavic Pro ist eine Kompaktdrohne.
Die DJI Mavic Pro ist eine Kompaktdrohne. (©DJI 2016)

DJI schlägt gegen GoPro zurück und bringt mit der Mavic Pro eine eigene faltbare Drohne auf den Markt. Diese ist ab Werk mit einer leistungsfähigen Kamera ausgestattet und soll eine beeindruckende Flugleistung bieten.

Überraschung! Nur eine Woche nachdem GoPro seine faltbare Drohne namens Karma vorgestellt hat, schlägt nun der Marktführer DJI zurück. Mit der ebenfalls faltbaren 4K-Drohne Mavic Pro möchte der chinesische Hersteller auch in Zukunft die Lufthoheit gegen die US-amerikanische Konkurrenz behaupten. Zusammengeklappt soll der Quadcopter dabei nicht viel größer sein als eine normale Wasserflasche.

Drohne mit allerhand Sensoren

Im Flugbetrieb erreicht die DJI Mavic Pro eine Geschwindigkeit von bis zu 65 km/h und kann mit einer Akkuladung bis zu 27 Minuten in der Luft bleiben. Die Reichweite beträgt laut Hersteller 7 Kilometer, womit die Drohne gerade im Bereich der kompakten Quadcopter neue Maßstäbe setzen soll. Gelenkt wird die Mavic dabei von einem System namens FlightAutonomy, das aus fünf Kameras, GPS, GLONASS, Entfernungsmessern und weiteren Sensoren besteht.

24 Rechenkerne sorgen laut Hersteller dafür, dass alle gesammelten Informationen dieser Sensoren in Echtzeit ausgewertet werden und für einen stabilen Flugbetrieb sorgen. Auch das automatische Ausweichen von Hindernissen und das eigenständige Zurückkehren zur Startposition werden so ermöglicht.

fullscreen
Die zusammengefaltete Mavic Pro mit Fernsteuerung. (©DJI 2016)

Doch natürlich soll die Drohne nicht vollautomatisch fliegen. Vielmehr bekommt der Pilot auch eine neue Fernbedienung mitgeliefert, die sich mit dem Smartphone verbinden lässt. Auf dem Display werden dann nicht nur ein Livebild der Kamera, sondern auch alle wichtigen Telemetriedaten zum Flug angezeigt.

Die Kamera filmt in 4K

Apropos Kamera: Anders als die Karma-Drohne von GoPro ist die DJI Mavic Pro ab Werk mit einer Kamera und dem kleinsten je gebauten Drei-Achsen-Gimbal ausgestattet. Aufgezeichnet wird wahlweise in 4K mit bis zu 30 Bildern pro Sekunde oder in 1080p mit bis zu 96 Bildern pro Sekunde. Fotos lassen sich in 12-Megapixel-Auflösung knipsen. So viel Technik hat natürlich ihren Preis. In Deutschland beträgt die UVP für die Mavic Pro deshalb auch satte 1199 Euro.

Artikel-Themen

Weitere Artikel zum Thema

close
Bitte Suchbegriff eingeben