menu

DJIs FPV-Drohne ist offiziell: Einmal wie Superman fliegen

Mit der neuen FPV-Drohne von DJI nehmen die Nutzer den Flug durch ein Headset wahr. Es vermittelt die Illusion, als würden sie selbst über Berge und Seen fliegen. Optional gibt es eine Bewegungssteuereinheit für die Kontrolle über Handbewegungen.

"FPV" bedeutet "First Person View", also Ich-Perspektive. Die Drohne schaltet automatisch zwischen den Frequenzen 2,4 und 5,8 GHz um und die Videoübertragungsbitrate liegt bei bis zu 50 MBit/s. Das soll Stottern und Artefakte reduzieren und das Signal wird durch drei Sender und vier Empfänger im Fluggerät verbessert.

Drei wählbare Steuerungsmodi

Die Nutzer können zwischen drei verschiedenen Steuerungsmodi wählen:

  • High-Quality-Modus: Eine Auflösung von 1.440 x 810 Pixeln, 60 Bilder pro Sekunde (FPS) und ein Sichtfeld von 142 Grad. Wahlweise 50 FPS und ein Sichtfeld von 150 Grad. In diesem Modus liegt die Latenz bei 40 Millisekunden.
  • Niedriglatenz-Modus: Eine Auflösung von 1.440 x 810 Pixeln, 120 FPS und ein Sichtfeld von 142 Grad. Wahlweise 100 FPS und ein Sichtfeld von 150 Grad. Hier beträgt die Latenz 28 Millisekunden.
  • Zuschauermodus: Die Pilotenansicht wird mit bis zu acht zusätzlichen Headsets geteilt.

Videoaufzeichnungen funktionieren auch mit einer 4K-Auflösung bei 60 FPS. Weitere Features sind 4-fach-Zeitlupe, RockSteady-Bildstabilisierung und eine Verzerrungskorrektur. Das Headset sieht wie eine VR-Brille aus, dient in der Regel aber dazu, die Drohnenaufzeichnungen der realen Welt wiederzugeben. Tatsächlich gibt es aber auch einen VR-Modus namens "DJI Flugsimulator", mit dem die Nutzer in einer virtuellen Umgebung mit den "Goggles V2" genannten Headset und der Fernsteuerung das Fliegen trainieren können.

Im Paket für 1.350 Euro erhältlich

Für die Flugsicherheit ist unter anderem ADS-B ("Automatic Dependent Surveillance-Broadcast") zuständig. Dieses System empfängt Standortinformationen von Flugzeugen und Hubschraubern in der Nähe der Drohne und sendet Warnungen an die Goggles V2, damit der Pilot rechtzeitig ausweichen kann. Beim Schwebeflug gibt es zudem eine Notbremse. Die Videoübertragungsreichweite beträgt 10 Kilometer, der Nutzer kann also recht weit mit der Drohne fliegen.

dji-fpv-combo-drohne-produkt fullscreen
Die DJI FPC Combo besteht aus Drohne, Headset und Controller. Bild: © DJI 2021

Die Gimbal-Kamera, das Fahrgestell und die Oberschale können für Reparaturen leicht ausgetauscht werden. In der Combo inklusive Drohne, Headset und Controller kostet die DJI FPV 1.350 Euro. Den Motion Controller gibt es für 150 Euro.

Kommentar schreiben
Relevante Themen:

Neueste Artikel zum Thema DJI

close
Bitte Suchbegriff eingeben