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Downgrade unmöglich: iOS 12.1 wird nicht mehr signiert

Ein Downgrade auf iOS 12.1 ist ab sofort nicht mehr möglich, da die Version nicht mehr signiert wird.
Ein Downgrade auf iOS 12.1 ist ab sofort nicht mehr möglich, da die Version nicht mehr signiert wird.

Nachdem Apple erst am Montag iOS 12.1.2 veröffentlichte, stoppte der US-Hersteller jetzt die Signierung von iOS 12.1. Ein Downgrade auf die Ende Oktober in Umlauf gebrachte Version ist somit nicht mehr möglich.

Das meldet 9to5Mac. Am Tag nach dem Release von iOS 12.1.2, das unter anderem eSIM-Probleme bei den neuen iPhones fixte, stoppte Apple somit die Signierung von iOS 12.1. Wer jetzt mit iOS 12.1.2 oder auch iOS 12.1.1 schwerwiegende Probleme hat, kann nicht mehr auf iOS 12.1 zurückkehren. Gleichwohl ist für Nutzer ein Downgrade von der aktuellen Firmware auf iOS 12.1.1 noch möglich. Apple schließt regelmäßig Sicherheitslücken in iOS und stoppt nach gewisser Zeit die Signierung älterer Versionen, um die Zahl potenzieller Schwachstellen möglichst gering zu halten. Erst Ende November ereilte iOS 12.01. das gleiche Schicksal.

Bedeutung von Downgrades hat abgenommen

Gleichwohl hat die Bedeutung von Downgrades über die Jahre abgenommen. Das liegt einerseits daran, dass die meisten iPhone-Besitzer das bequeme Over-the-Air-Update direkt übers iPhone der klassischen Variante vorziehen, bei der das angeschlossene Smartphone am Computer über iTunes aktualisiert wird. Häufig genutzt wurde diese Option in der Vergangenheit auch von der Jailbreak-Community, die mithilfe älterer Versionen das iPhone entsperren konnten. Nicht zuletzt aber das vorzeitige Ende des einst populären Cydia Stores zeigt, dass auch diese Nutzerschaft immer kleiner wird.

Mit dem jüngst veröffentlichen Update sollen vor allem eSIM-Probleme behoben worden sein, die beim iPhone XS und iPhone XR mitunter auftreten konnten. Zudem wurden Probleme im türkischen Mobilfunknetz gefixt.

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