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Drohnenhersteller DJI schließt sich Olympus und Panasonic an

Drohnen-Hersteller DJI will durch den Zusammenschluss mit Olympus und Panasonic noch höher hinaus.
Drohnen-Hersteller DJI will durch den Zusammenschluss mit Olympus und Panasonic noch höher hinaus. (©Facebook/Steve Jennings 2015)

DJI geht eine strategische Allianz mit den Kamera-Experten Olympus und Panasonic ein. Der chinesische Drohnenhersteller schließt sich dem sogenannten Micro-Four-Thirds-Standard an. Damit sollen künftig noch schönere Luftaufnahmen möglich sein.

Die Partnerschaft mit DJI gab Olympus auf seiner Firmenseite bekannt. Weitere Details zum Zusammenschluss sind bislang nicht bekannt, aber es gehört nicht übermäßig viel Fantasie dazu, sich auszumalen, welche Vorteile die Kooperation bringen könnte: Eine neue DJI-Drohne, die von Haus aus mit einer Micro-Four-Thirds-Kamera ausgestattet ist und es dem Nutzer erlaubt, eine alternative Linse anzuschrauben.

Leichtere und bessere Kameras mit dem MFT-Standard

Micro-Four-Thirds, oder kurz MFT, ist ein Kamerastandard, der von Olympus und Panasonic im Jahr 2008 ins Leben gerufen wurde. Er steht für besonders leichte und kompakte Kameras mit austauschbaren Linsen. Und genau das könnte Drohnen-Fans künftig ganz neue Möglichkeiten eröffnen: Quasi "im Flug" wäre es möglich, bequem die Linse zu wechseln, etwa für einen Fischaugen-Effekt. Drohnen von DJI unterstützen bislang eigene Kameramodelle und lassen sich auch mit einer GoPro kombinieren, aber der Zusammenschluss mit Olympus und Panasonic verspricht in Zukunft weitaus mehr Flexibilität und Auswahl, wenn es um schicke Aufnahmen aus der Luft geht.

DJI will seine Position als Marktführer damit weiter ausbauen. Und natürlich haben die Chinesen auch weiterhin edle Luxusklasse-Modelle im Angebot: Die DJI Inspire 1 zum Beispiel. Die erste fliegende 4K-Kamera der Welt kostet saftige 2900 Dollar. Und das ganz ohne austauschbare Linse.

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