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DuckDuckGo baut Google-Maps-Konkurrenten aus – mit Apples Hilfe

DuckDuckGo will eine echte Alternative zu Google Maps bieten.
DuckDuckGo will eine echte Alternative zu Google Maps bieten.

Der Suchmaschinenanbieter DuckDuckGo hat den Einsatz von Apple Maps ausgeweitet. Unter anderem sind die "Karten" nun ein eigener Tab in der Suchmaschine, wie schon "Bilder" und "Nachrichten. Der Datenschutz spielt bei "Karten" eine große Rolle.

Bislang erschien die Google-Maps-Alternative von DuckDuckGo nur, wenn die Suchmaschine eine Eingabe als ortsbezogen erkannt hatte. Nun können die Anwender direkt in den "Karten" nach Locations suchen, etwa Restaurants oder Modegeschäfte. Das schreibt DuckDuckGo auf der hauseigenen Website. Für die Wegbeschreibung lassen sich Bing Maps, Google Maps, Here Maps oder OpenStreetMap auswählen. Jetzt ist auch der Wechsel zwischen den Tabs möglich, um etwa ein Steakhouse nicht nur in den "Karten", sondern auch in den "Nachrichten" ausfindig zu machen.

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Der Kartendienst von DuckDuckGo beruht auf Apple Maps.

"Karten" beruht auf Apple Maps

In der Kartenansicht lässt sich die Suche auf einen bestimmten Ausschnitt eingrenzen. Dabei liefert Yelp Informationen zu den gefundenen Örtlichkeiten. In den Einstellungen lässt sich ein "Dark Mode" aktivieren, der DuckDuckGo inklusive Suche in düstere Farben taucht. DuckDuckGos "Karten" beruht auf dem Apple Mapkit-JS-Framework, also auf derselben technischen Grundlage wie Apple Maps. Wie Apple speichert auch DuckDuckGo keine Daten, wobei der Standort des Nutzers nach Beendigung der Sitzung gelöscht wird.

Apple erhält keine Nutzerdaten

Google Maps bietet unlängst ähnliche Funktionen. Im Vergleich zu Google Maps besteht der Vorteil von "Karten" vor allem darin, dass DuckDuckGo keine Daten sammelt, mit denen sich der Nutzer identifizieren lässt. Die Suchmaschine leitet auch keine IP-Adressen an Apple weiter.

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