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Edel-Systemkamera Leica TL2 vorgestellt

Die Systemkamera Leica TL2 hat einen neuen Sensor.
Die Systemkamera Leica TL2 hat einen neuen Sensor. (©Leica 2017)

Die High-End-Systemkamera Leica TL2 macht im Vergleich zum Vorgänger deutliche Fortschritte. So sind ein neuer 24-Megapixel-APSC-Sensor an Bord sowie ein neuer Maestro-II-Bildprozessor. Die frische Technik bringt moderne Features mit sich wie eine 4K-Videoaufnahme.

Ein schnellerer Start, ein schnellerer Fokus und ein achtmal so empfindlicher Touchscreen. Das sind einige der Neuerungen der Systemkamera Leica TL2, die der Hersteller in einer Pressemitteilung vorstellte. Der Sensor löst nun mit 24 statt 16 Megapixel auf, was detailreichere Fotos erlaubt. Die ISO-Empfindlichkeit ist auf bis zu ISO 50.000 gestiegen, was theoretisch bessere Nachtaufnahmen ermöglicht. Derweil ist die Videoauflösung auf UHD (3840 x 2160 Pixel) angestiegen. Die 4K-Videos können dabei mit 30 Bildern in der Sekunde aufgezeichnet werden.

Rasantes Serienbildtempo

Das Serienbilder-Tempo fällt deutlich höher aus. Sieben Bilder in der Sekunde sind es mit dem mechanischen Verschluss, 20 Bilder mit dem elektronischen Verschluss. In diesem Modus ist auch gänzlich lautloses Fotografieren möglich. Eine Verschlusszeit von einer 40.000stel Sekunde, um schnelle Bewegungen einzufrieren, bietet kaum eine andere Kamera. Allzu viele physische Buttons bringt die neue Leica allerdings nicht mit, dafür aber ein 3,7 Zoll großes Touchscreen-Display und zwei Einstellräder auf der Oberseite, deren Funktion von der gewählten Betriebsart abhängt.

Edle Systemkamera für 2000 Euro

Die Kamera bietet Wi-Fi, HDMI und einen USB-3.0-Ausgang und das edle Gehäuse besteht aus einem einzelnen Aluminiumblock. Der Preis bewegt sich aufgrund hoher Verarbeitungsqualität und moderner Features für eine Systemkamera eher im gehobenen Bereich: 1950 Euro kostet alleine das Gehäuse. Die Kamera wird in den nächsten Tagen verfügbar sein.

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