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Elon Musk nach "Simpsons"-Gastauftritt: Lisa hat Unrecht!

Das Superhirn und ... nun ja: Elon Musk und Homer Simpson.
Das Superhirn und ... nun ja: Elon Musk und Homer Simpson. (©Facebook/FOX 2015)

Elon Musk, Vorsitzender und Geschäftsführer des privaten Raumfahrtunternehmens SpaceX, hatte unlängst einen Gastauftritt bei den Simpsons. Ein beiläufiger Gag von Lisa Simpson veranlasste ihn nun, uns via Twitter mal eben die Probleme moderner Raumfahrt zu erklären. 

Der Gag am Ende der aktuellen Simpsons-Folge verlief so: Der gezeichnete Elon Musk jettet in seiner Dragon-V2-Raumkapsel davon, was Lisa sarkastisch kommentiert: "Für einen Mann, der Elektro-Autos so liebt, verbrennt er ziemlich viel Treibstoff." Zur Erklärung: Musk hatte 2003 in den Hersteller Tesla Motors investiert, der sich auf die Entwicklung von Elektro-Autos spezialisiert.

War das etwa ein versteckter Vorwurf, dass Elon Musk doch lieber an elektrisch betriebenen Raketen tüfteln sollte? Über seinen Twitter-Account hat der Unternehmer jetzt öffentlich erklärt, warum das leider utopisch ist.

"Schuld ist das dritte Newtonsche Gesetz!"

In seinem Tweet bezeichnet Musk die Idee, mit einer elektrischen Rakete den Orbit zu verlassen, als "unmöglich". Er führt weiter aus: "Der Grund ist das dritte Newtonsche Gesetz. Im Vakuum ist nichts, gegen das man 'drücken' kann." Das dritte Newtonsche Gesetz beschreibt ein Wechselwirkungsprinzip zweier Kräfte – vereinfacht gesagt: Übt ein Körper auf einen anderen Körper Kraft aus, so wirkt eine entgegengerichtete Kraft unmittelbar dagegen. Und das wäre im Vakuum nicht möglich.

Im Übrigen seien auch andere populäre Ideen schlichtweg nicht umsetzbar. Man solle ihn mit Anfragen bezüglich eines "Weltraum-Aufzugs" verschonen, twitterte Elon Musk weiter: "Es sei denn, jemand baut eine Carbon-Nanoröhren-Struktur, die länger ist als eine Fußgängerbrücke."

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