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Endlich: Mit diesen Rädern können Autos auch seitwärts fahren

Mit den Liddiard Wheels fahren Autos in jede Richtung.
Mit den Liddiard Wheels fahren Autos in jede Richtung. (©YouTube/ William Liddiard 2016)

Der Kanadier William Liddiard hat einen Autoreifen entwickelt, mit dem man endlich auch seitwärts fahren kann. Gerade zum Einparken wäre das natürlich eine geniale Erfindung.

Ganz egal wie oft man in seinem Leben schon seitlich eingeparkt hat – es bleibt tendenziell nervig. Gerade deshalb ist es schade, dass die Wissenschaft anscheinend immer noch keine Lösung für dieses uralte Autofahrer-Problem gefunden hat. Doch hier könnte nun der kanadische Erfinder William Liddiard ins Spiel kommen. Der hat nämlich laut The Verge einen Reifen entwickelt, mit dem jedes Auto nicht nur geradeaus, sondern auch seitwärts fahren kann.

Ein Auto dreht sich um die eigene Achse

Um seine Erfindung namens Liddiard Wheel zu demonstrieren, hat der Kanadier ein Video bei YouTube veröffentlicht. In diesem wird ein älterer Toyota Echo gezeigt, auf dem die Räder montiert wurden. Das Fahrzeug kann sich dank der außergewöhnlichen Bereifung nicht nur seitwärts bewegen – und sich so etwa in engste Parklücken quetschen – sondern auch um die eigene Achse drehen.

Liddiard Wheels sollen mit jedem Fahrzeug funktionieren

Funktionieren soll das Ganze laut dem Erfinder übrigens mit jedem beliebigen Auto. Bei den Rädern im Video handelt es sich jedoch nur um einen Prototyp. Diesen möchte Liddiard nach eigenen Angaben nun an Firmen wie Goodyear oder Honda verkaufen, die sich dann an die Massenproduktion der revolutionären Räder wagen könnten. Noch scheint es dabei jedoch einige technische Hürden zu geben. So benötigen die Räder in der aktuellen Version für die seitliche Rotation laut Liddiard einen unglaublich hohen Drehmoment, der höher ist als beim Kettenantrieb eines Panzers.

Sobald diese Probleme gelöst seien, würde jedoch laut dem Erfinder nichts mehr dagegen sprechen, auch mit deutlich höheren Geschwindigkeiten seitwärts zu fahren. Bis dahin müssen wir wohl in Kauf nehmen, dass es Parklücken gibt, in die wir einfach nicht hineinkommen.

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