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Facebook at Work startet in die heiße Testphase

Facebook at Work soll Unternehmenskommunikation vereinfachen.
Facebook at Work soll Unternehmenskommunikation vereinfachen. (©CC: Flickr/Bhupinder Nayyar 2014)

Schon seit Wochen wurde über Facebooks neuen Dienst für Unternehmen spekuliert, seit Mittwoch ist zumindest die iOS-App von Facebook at Work verfügbar. Das soziale Netzwerk will mit dem neuen Angebot eine Art Firmen-Intranet schaffen und zugleich Plattformen wie Xing oder LinkedIn Konkurrenz machen.

Das soziale Netzwerk Facebook ist in die heiße Testphase für seinen neuen Dienst Facebook at Work gestartet. Nachdem bereits Ende November über die Plattform spekuliert wurde, ist die entsprechende iOS-App seit Mittwoch verfügbar. Eine Version für Android und ein Browser-Login sollen bald folgen. Facebook at Work funktioniert wie eine Art Firmen-Intranet und soll Nutzer innerhalb eines Unternehmens miteinander vernetzten.

Unternehmen müssen Facebook at Work lizenzieren

Bislang können sich allerdings nur Personen anmelden, deren Arbeitgeber den Dienst lizenziert haben. Anders als bei der kostenlosen Facebook-App fallen für die neue Plattform auch Kosten an. Die Preise für Facebook at Work hat das Unternehmen von Mark Zuckerberg zum Launch allerdings noch nicht bekannt gegeben. Mit der neuen App will Facebook im Territorium der Business-Netzwerke LinkedIn und Xing wildern. Microsoft hat mit Yammer ebenfalls bereits ein soziales Netzwerk für Unternehmen am Start.

Facebook lagert immer mehr Dienste in eigene Apps aus

Facebook verfolgt schon seit Längerem die Strategie, alte Funktionen und neue Features in eigenständige Apps auszulagern. So können Nachrichten bereits seit August 2014 nur noch mit der separaten App Facebook Messenger an Freunde geschickt werden. Weitere eigenständige Apps sind beispielsweise Facebook Groups für Gruppenkommunikation oder der Snapchat-Konkurrent Slingshot für das Versenden von Fotos.

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