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Facebook gibt Nutzern mehr Kontrolle über ihre Daten

Facebook will Nutzern mehr Kontrolle über ihre Daten geben.
Facebook will Nutzern mehr Kontrolle über ihre Daten geben. Bild: © REUTERS / DADO RUVIC - stock.adobe.com 2019

Facebook führt ein neues Tool "Außerhalb von Facebook" ein, mit dem Nutzer kontrollieren können, welche Drittanbieter-Daten der Dienst über sie verwenden darf. Grundsätzlich hat Facebook den Schutz der Privatsphäre zu einem der großen Unternehmensziele erklärt.

Facebook will seinen Nutzern mehr Kontrolle über ihre Daten und Privatsphäre geben. Seit Dienstag rollt der Anbieter deshalb weltweit eine Reihe neuer Tools aus. Im firmeneigenen Blog wird der Schutz der Privatsphäre von Facebook-Nutzern recht großspurig als eines der Hauptziele für das neue Jahrzehnt angepriesen.

User bekommen einen verbesserten Privatsphäre-Check

Ein Kern-Tool der neuen Initiative ist der überarbeitete Privatsphäre-Check. Nutzer sollen damit nun noch leichter einstellen können, wer die eigenen Beiträge und Profileinträge sehen kann. Gleichzeitig soll die Sicherheit des Kontos durch das Aktivieren zusätzlicher Anmeldewarnungen erhöht werden. Mit am wichtigsten dürfte jedoch die Möglichkeit sein, die Informationen zu überprüfen, die man mit Drittanbieter-Diensten teilt, wenn man sich dort mit einem Facebook-Konto anmeldet.

Nutzer erfahren, welche Daten Facebook "von Außerhalb" bekommt

Ein weiterer wichtiger Punkt umfasst die "Aktivitäten außerhalb von Facebook". Der Konzern macht kein Geheimnis daraus, dass er Nutzerdaten von externen Unternehmen bezieht, um so die Werbeanzeigen innerhalb von Facebook noch besser auf die Bedürfnisse seiner User abzustimmen. Ab sofort können sich Facebook-Nutzer auf Wunsch eine Zusammenfassung der dafür verwendeten Informationen anzeigen lassen und diese auf Wunsch sogar von ihrem Konto trennen.

Facebook führt eine Login-Übersicht ein

Als dritten Punkt führt Facebook ab sofort eine monatliche Übersicht ein, in der Nutzer überprüfen können, auf welchen Websites und in welchen Diensten sie ihren Facebook-Account zur Anmeldung nutzen. Dadurch soll es den Usern einfacher gemacht werden, einen Überblick darüber zu behalten, mit wem sie ihre Daten teilen.

Insgesamt ist die Initiative ein willkommener Schritt hin zu mehr Transparenz. Theoretisch erhalten Nutzer dadurch auch mehr Eigenkontrolle aber auch mehr Eigenverantwortung über ihre Daten. Ob das letztlich aber wirklich zu einem besseren Datenschutz führt, wird sich erst noch zeigen müssen.

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