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Facebook hält viele Nutzer für tot – auch Mark Zuckerberg

Sogar Facebook-Gründer Mark Zuckerberg war vom Facebook-Bug betroffen.
Sogar Facebook-Gründer Mark Zuckerberg war vom Facebook-Bug betroffen. (©Facebook/Mark Zuckerberg 2016)

Was war da los? Facebook hat vielen Nutzern des sozialen Netzwerks am Freitag angezeigt, dass sie tot seien – unter anderem auch Facebook-CEO Mark Zuckerberg. Mittlerweile ist der merkwürdige Bug allerdings behoben und das Netzwerk entschuldigte sich bei seinen Mitgliedern.

Am Freitagnachmittag setzte bei Facebook ein merkwürdiges Phänomen ein. Nutzer, die das soziale Netzwerk aufriefen, bekamen eine Gedenkmitteilung über ihrem Profil angezeigt – eine Nachricht, die Facebook normalerweise nur auf der Seite verstorbener Personen anzeigt. Auf diese Weise erklärte das Netzwerk viele Tausend Menschen für tot. Auch Facebook-CEO Mark Zuckerberg war darunter. Auf seiner Profilseite war am Freitag zu lesen: "Wir hoffen, dass Menschen, die Mark lieben, Trost in den Dingen finden, die andere teilen, um an ihn zu erinnern und sein Leben zu feiern." Auch ein Link zum Beantragen einer Facebook-Gedenkseite war in der Mitteilung enthalten.

Facebook entschuldigt sich für falsche Todesnachrichten

Später am Nachmittag verschwanden die Todesmitteilungen dann auf genauso mysteriöse Weise, wie sie gekommen waren. Gegenüber dem Portal Business Insider entschuldigte sich das soziale Netzwerk für den merkwürdigen Fehler, durch den die Nachricht für eine kurze Zeit auf den falschen Profilen angezeigt wurde: "Das war ein furchtbarer Fehler, den wir mittlerweile gefixt haben. Es tut uns sehr leid, dass so etwas passiert ist, und wir haben den Fehler so schnell es nur ging behoben", so ein Facebook-Sprecher.

Von dem Bug waren sowohl Nutzer der Facebook-Webseite als auch App-User betroffen. Wie er zustande kam und wie viele Mitglieder insgesamt für tot erklärt wurden, ist nicht bekannt.

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