Faltbares Smartphone von Samsung soll angeblich im März erscheinen

Mit vergleichsweise geringen Stückzahlen will Samsung testen, wie der Markt auf das faltbare Smartphone reagiert.
Mit vergleichsweise geringen Stückzahlen will Samsung testen, wie der Markt auf das faltbare Smartphone reagiert. (©Samsung 2018)
Alexander Mundt Wartet weiterhin sehnsüchtig auf die ersten erschwinglichen OLED-TVs mit 65 Zoll aufwärts.

 Dass das faltbare Smartphone von Samsung kein Gerät für jedermann wird, war längst bekannt. Das wird durch neue Zahlen untermauert, die Samsung jetzt genannt hat: Zum Launch sollen eine Million Smartphones produziert werden.

Update vom 12.11.18, 11:15 Uhr: Laut ETNews könnte der Release des faltbaren Smartphones für März geplant sein. Schon im Januar soll das neue Mobiltelefon in den LTE-Netzwerken Koreas getestet werden, heißt es. Der neue Mobilfunkstandard 5G soll jedoch nicht unterstützt werden. Wenngleich der Bericht nur Südkorea als Erscheinungsland nennt, ist mit einer Veröffentlichung in weiteren Regionen zu rechnen. Samsungs Mobile-Chef DJ Koh verkündete erst jüngst, dass Samsung einen globalen Launch plane.

Ursprüngliche Meldung vom 12.11.18, 09:05 Uhr: Diese Zahlen nannte jetzt Samsungs Mobile-Chef DJ Koh, meldet SamMobile. Die Stückzahlen in Höhe von einer Million beziehen sich auf die initiale Menge, die zum Start 2019 hergestellt werden soll. Sollte der Markt positiv auf das faltbare Smartphone reagieren, könnte die Produktionsmenge erhöht werden. Zu einem früheren Zeitpunkt bestätigte DJ Koh bereits den geplanten Launch in 2019, wenngleich ein konkretes Zeitfenster noch völlig offen ist. Laut einer Aussage im Rahmen der Präsentation auf der Samsung Developers Week in der vergangenen Woche, werde das Infinity Flex Display in den kommenden Monaten in die Massenproduktion starten.

Wird das faltbare Smartphone mehr als 1500 Euro kosten?

Durch die vergleichsweise geringen Stückzahlen kann Samsung die Reaktion des Marktes testen. Sollte die Nachfrage nach dem faltbaren Smartphone hoch sein, würde die Produktion hochgefahren werden. Da Samsung mit dem neuartigen Bedienkonzept gewissermaßen Neuland beschreitet, sei es schwierig vorherzusagen, wie Kunden auf das neue Produkt letztendlich reagieren werden.

Wenn das Gerät im kommenden Jahr in den Handel kommen wird, wird es eines der wenigen Smartphones sein, die sich in der Mitte falten lassen. Entscheidend wird der Preis sein: Fällt er zu hoch aus, dürfte das faltbare Smartphone nur echte Hardcore-Fans und Early Adopter ansprechen. Laut einem früheren Bericht von The Korea Times könnte der Preis bei rund 2 Millionen Südkoreanische Won liegen – umgerechnet etwas mehr als 1500 Euro.

Vorgestellt wurde das neue Produkt in der vergangenen Wochen im Rahmen von Samsungs hauseigener Entwicklerkonferenz. Einen Blick auf das Design gewährten die Verantwortlichen aber nicht, auch wurden, abseits des Bildschirms, keinerlei Specs genannt. Nicht einmal der Name des Geräts, das in den Medien oft als Galaxy X oder Galaxy F gehandelt wird, ist bislang bekannt.

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