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Firefox 57 Quantum ist da: Browser verdoppelt Geschwindigkeit

Firefox 57 soll Chrome das Fürchten lehren.
Firefox 57 soll Chrome das Fürchten lehren. (©Mozilla 2017)

Mozilla startet mit Firefox 57 den großen Befreiungsschlag gegen Google Chrome. Der neue Browser soll doppelt so schnell sein wie sein Vorgänger und dabei auch noch weniger Ressourcen verbrauchen.

Mozilla steht unter Zugzwang: Jahrelang mussten die Entwickler mit ansehen, wie Google Chrome ihrem Firefox-Browser wertvolle Marktanteile abjagen konnte. Nun soll mit Firefox 57 der große Befreiungsschlag kommen. Auf ihrer Website versprechen die Macher selbstbewusst "das größte Update aller Zeiten" und behaupten, dass Firefox nun doppelt so schnell ist und 30 Prozent weniger Speicher verbraucht.

Dagegen soll Chrome ziemlich alt aussehen

Möglich macht die verbesserte Geschwindigkeit laut Mozilla die neue Browser-Engine namens Quantum. Sie erledigt den Seitenaufbau deutlich schneller als ältere Firefox-Versionen und verbraucht obendrein auch noch weniger Arbeitsspeicher. Mit ihr möchten die Entwickler Chrome in Zukunft das Fürchten lehren. Geht es nach Firefox-Boss Mark Mayo, dann soll der Google-Browser im Vergleich zu Firefox 57 geradezu veraltet wirken.

Neue Optik und Touchscreen-Optimierung

Neben der Technik hat auch das Interface von Firefox einen neuen Anstrich bekommen und wirkt nun wesentlich moderner. Das sogenannte Photon-Design wurde für hochauflösende Bildschirme optimiert und soll nun auch wesentlich intuitiver auf Touchscreens funktionieren. Insgesamt möchte Mozilla die Optik von Firefox über sämtliche Plattformen hinweg vereinheitlichen, was neben Desktop-Oberflächen auch Smartphones und Tablets mit einschließt.

Insgesamt scheint Mozilla darauf abzuzielen, vor allem am Desktop wieder Boden gut zu machen. Noch größeren Aufholbedarf hat Firefox aber für mobile Geräte. Dort dominieren nach wie vor Chrome und Safari den Markt. Bleibt abzuwarten, ob Firefox 57 wirklich so gut ist, dass Mozilla die Nutzer von einem Umstieg überzeugen kann. Wer den neuen Browser ausprobieren möchte, kann die passende Version für sein Betriebssystem auf der Website des Herstellers herunterladen.

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