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Firefox soll mobiler werden: Mozilla schluckt Pocket

Pocket speichert Webseiten für die Offline-Nutzung.
Pocket speichert Webseiten für die Offline-Nutzung. (©Mozilla 2017)

Mozilla übernimmt die App Pocket und könnte seinen Firefox-Browser damit noch besser für Smartphones optimieren. Pocket erlaubt das Offline-Lesen von Websites und ist damit besonders für die Nutzung unterwegs geeignet.

Mozilla könnte seinen Firefox-Browser in Zukunft offenbar noch stärker für die mobile Nutzung auf Smartphones und Tablets optimieren. Unter diesem Gesichtspunkt lässt sich zumindest die neueste Übernahme des Unternehmens erklären. Ab sofort arbeitet nämlich die App Pocket unter dem Dach von Mozilla, wie der Software-Entwickler am Montag in seinem Blog mitteilte.

Pocket speichert Websites zum Offline-Lesen

Pocket dürfte vielen Smartphone-Usern ein Begriff sein, denn der Dienst ermöglicht es, Websites für die Offline-Nutzung zu speichern und diese auch ohne starke Mobilfunkverbindung zu nutzen. Eine Kooperation von Pocket und Mozilla bestand bereits seit Längerem, weshalb der Dienst nun schon eine Zeit lang direkt in Firefox integriert ist. Insgesamt arbeitet Pocket nach eigenen Angaben bereits mit über 1500 Apps zusammen und hat zehn Millionen monatliche Nutzer.

Trotz Übernahme soll der Dienst übrigens weiterhin autonom operieren und als unabhängige Tochterfirma von Mozilla geführt werden. Davor, dass Pocket in Zukunft nur noch in Kombination mit anderer Mozilla-Software funktioniert, braucht sich also niemand zu fürchten. Für die Firefox-Entwickler dürfte die Übernahme dennoch ein wichtiger Schritt sein, um ihren Einfluss im Mobile-Bereich auszubauen. Schließlich dominieren auf Smartphones bislang vor allem die standardmäßig vorinstallierten Browser Chrome und Safari von Google beziehungsweise Apple, obwohl es viele gute Browser-Alternativen gibt.

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