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"Fleets": So sehen die Twitter-Stories aus

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Fleets verschwinden nach 24 Stunden und es kann nicht direkt mit ihnen interagiert werden. Bild: © Twitter 2020

Twitter testet momentan ein neues Feature namens "Fleets". Hierbei handelt es sich um Tweets, die nach 24 Stunden wieder gelöscht werden. Fleets sind am ehesten mit Instagram Stories vergleichbar und können keine Likes, Antworten oder Retweets erhalten. Bisher testet das Unternehmen die neue Funktion nur in Brasilien.

Laut TechCrunch können Fleets auch GIFs und Videos enthalten. Zum Launch sollen Nutzer Videos mit einer Länge von bis zu 2:20 Minuten oder in Größen bis zu 512 MB hochladen können. Von Twitter geprüfte Publisher sollen sogar Material von bis zu zehn Minuten hochladen können. Ein weiterer Unterschied zu den Tweets ist die geringere Sichtbarkeit von Fleets. Diese sind zwar nicht komplett privat, können von "Nicht-Followern" aber nur schwer entdeckt werden.

Mit Fleets können Nutzer flüchtige Gedanken teilen

Eine Leiste oben in Twitter mit Gedankenblasen zeigt, wenn jemand einen Fleet verfasst hat. Die erste Gedankenblase zeigt das eigene Nutzerprofil und durch Tippen auf das "+" kann ein eigener Fleet verfasst werden. Nutzer sehen generell also nur Fleets von Personen, denen sie folgen. Gehen sie jedoch auf das Profil einer Person, der sie nicht folgen, können sie auch deren Fleets sehen. Ein Fleet ist also privater als ein Tweet, aber dennoch öffentlich zugänglich.

Wie Kayvon Beypour, Chef des Unternehmens Periscope, das mittlerweile zu Twitter gehört, erklärte, eignen sich Fleets besonders zum Teilen flüchtiger Gedanken. Einige Nutzer seien ein wenig gehemmt, Tweets zu verfassen, da diese permanent und performativ (wie viele Likes und Retweets erhält ein Tweet?) sind. Natürlich können verfasste Tweets auch nachträglich vom Nutzer gelöscht werden, bei den Fleets passiert das nach 24 Stunden aber vollkommen automatisch.

Fleets werden erst einmal nur getestet

Wie anfangs bereits erwähnt, testet Twitter die Fleets vorerst nur in Brasilien. Das Unternehmen möchte zuerst Daten sammeln und prüfen, ob Fleets Nutzern tatsächlich dabei helfen, häufiger auf Twitter zu posten. Ob die Fleets auch in anderen Ländern verfügbar sein werden, ist bisher nicht bekannt.

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