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Für Insta Stories? Samsung baut einen vertikalen Fernseher

"The Sero" ist ein vertikal drehbarer TV von Samsung.
"The Sero" ist ein vertikal drehbarer TV von Samsung.

Mit dem "Sero" hat Samsung einen in vertikale Position drehbaren Fernseher vorgestellt. Der 43 Zoll große TV richtet sich an die Millennial-Generation, die Inhalte von ihrem Smartphone auf das große Gerät spiegeln will.

Zusammen mit den auf Darstellung von Kunst ausgelegten TVs der Serien "Serif" und "Frame" zählt "Sero" zu den Lifestyle-Fernsehern des Herstellers. Das schreibt The Verge mit Bezug auf Samsung. Der QLED-TV lässt sich in eine vertikale Orientierung drehen und soll auf diese Art junge Menschen dazu ermutigen, Smartphone-Inhalte darauf abzubilden. Dank 4.1-Kanal Lautsprechern mit 60 Watt im integrierten Ständer ist der Fernseher gut für die Medienwiedergabe geeignet, etwa für Instagram Stories.

Mit Bixby, ohne Touchscreen

Auch der Einsatz als digitaler Bilderrahmen oder Musik-Visualisierer ist denkbar, zudem ist Samsungs Sprachassistent Bixby integriert. Auch für "Shopping-Websites mit Kommentaren unten" soll der Fernseher dem Hersteller zufolge praktisch sein. Leider sind interaktive Präsentationen, wie sie der Microsoft Surface Hub 2 ermöglicht, keine Option. "Sero" verzichtet nämlich auf einen Touchscreen. Dieser hätte den Preis allerdings deutlich nach oben getrieben.

Release zunächst in Südkorea

"Sero" erscheint Ende Mai für umgerechnet 1.450 Euro in Samsungs Heimatland Südkorea. Außerdem kündigte der Hersteller größere 49- und 55-Zoll-Modelle der "Serif"- und "Frame"-Fernseher für später im Jahr an. Auch ein 65 Zoll großer Frame-TV soll bald erscheinen – vielleicht eine Option für Kunstausstellungen. Ob "Sero" auch nach Deutschland kommt, ist unbekannt, aber die "Serif"- und "Frame"-Serien sind auch hierzulande erhältlich.

Das sagt Andreas:
Ich denke, Samsung unterschätzt, wie faul Menschen sind. Man muss den TV erst einmal in die vertikale Position drehen, dann die Smartphone-Inhalte darauf spiegeln. Das ergibt nur Sinn, wenn man seinen Freunden irgendetwas "Vertikales" auf einem großen Bildschirm zeigen möchte. Vielleicht wollen das einige jener "Millennials" tatsächlich tun, aber wohl zu selten, als dass sich die Anschaffung eines drehbaren TVs dafür lohnen würde – für die Zielgruppe sind 1450 Euro recht viel Geld.
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