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Für iOS 10? Apple will Autokorrektur-Fehler verhindern

Beim schnellen Texten schleichen sich fix Autokorrektur-Fehler ein.
Beim schnellen Texten schleichen sich fix Autokorrektur-Fehler ein. (©CC: Flickr/Kārlis Dambrāns 2014)

Wer kennt das nicht: Man will nur schnell eine Nachricht verschicken, aber die Autokorrektur macht aus einem vermeintlichen Fehler plötzlich ein peinliches Missverständnis. Mit iOS 10 könnte dies womöglich der Vergangenheit angehören.

Im Internet gibt es viele Webseiten, die sich einzig und allein mit den peinlichsten Autokorrektur-Fehlern beschäftigen. Apple will diesen unangenehmen Fails nun ein Ende bereiten und hat laut Phone Arena ein Patent angemeldet, das automatisch korrigierte Wörter in Nachrichten auch für den Empfänger besser erkennbar machen soll.

Automatisch korrigierte Wörter werden blau unterstrichen

Für iOS 10 wäre beispielsweise denkbar, dass automatisch korrigierte Wörter in Apps wie iMessage erkannt und auch beim Empfänger blau unterstrichen werden – quasi genauso wie die roten Unterstreichungen nach einer Rechtschreibprüfung in einem Textverarbeitungsprogramm. Ob das System auch in Drittanbieter-Apps wie WhatsApp integriert werden könnte, geht aus der Patentanmeldung nicht endgültig hervor.

Autokorrektur-Fehler wären dadurch natürlich weiterhin nicht ausgeschlossen, dürften allerdings deutlich besser erkennbar sein. Laut dem Patent würde das System die "falsch korrigierten" Wörter aber nicht selbstständig ändern – wer also immer zwischen Tür und Angel schnell eine Nachricht schreibt, dem dürfte dies auch nicht helfen.

Zudem ist völlig offen, ob Apple das Patent in iOS 10 oder einer späteren Version überhaupt verwirklicht. Das Unternehmen meldet auch immer wieder Patente an, die niemals realisiert werden. Im Vergleich zu vielen anderen Apple-Visionen wirkt diese Verbesserung der Autokorrektur allerdings relativ einfach umsetzbar.

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