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Für Windows 10 und MacOS: USB-Stick für DVB-T2 vorgestellt

Freenet bietet jetzt auch einen Stick für DVB-T2 an.
Freenet bietet jetzt auch einen Stick für DVB-T2 an. (©Freenet 2017)

Ende März wird das digitale per Antenne empfangbare Fernsehen DVB-T abgeschaltet und durch DVB-T2 ersetzt. Da beide Standards nicht kompatibel sind, müssen sich Nutzer neue Geräte anschaffen. Für Windows und Mac gibt es jetzt einen USB-Stick zu kaufen, mit dem sich sowohl die öffentlich-rechtlichen wie auch die privaten Programme empfangen lassen. Letztere aber nur gegen Bezahlung.

Am 29. März wird das digitale per Antenne empfangbare Fernsehen vom bisher verwendeten Standard auf die neue Technologie DVB-T2 umgestellt. Beide Methoden sind nicht kompatibel, sodass man sich neue Hardware zulegen muss, wenn man weiter fernsehen will. Von Freenet gibt es jetzt einen neuen USB-Stick, mit dem sich Programme nach dem neuen Standard empfangen lassen.

DVB-T2: USB-Stick empfängt private Sender gegen Gebühr

Der Stick lässt sich sowohl an Windows 10-Computern verwenden wie auch an Apple-Rechnern. Er kann sowohl unverschlüsselte Signale empfangen als auch die per Irdeto-Methode verschlüsselten Sender. Einen Haken hat die Sache allerdings: Für die privaten Programme muss man – spätestens nach der Testphase ab Juni – eine monatliche Gebühr bezahlen. Denn die privaten Sender werden in HD-Qualität grundsätzlich nicht unverschlüsselt ausgestrahlt und mit dem neuen Verfahren gibt es diese Sender ausschließlich in HD-Qualität.

Wer also auch die privaten Sender überhaupt empfangen können will, muss eine Gebühr von 69 Euro im Jahr, das sind 5,75 Euro im Monat, dafür bezahlen. Der Stick selber kostet knapp 60 Euro, arbeitet mit USB 2.0 und wird mit einer kleinen Antenne ausgeliefert. Der Computer sollte mindestens über einen Intel Core i3 Prozessor mit 2,4 GHz verfügen.

Der neue Empfangsstandard DVB-T2 startet Ende März 2017 in vielen Ballungsräumen, darunter Bremen, Hamburg/Lübeck, Kiel, Rostock, Schwerin, Hannover/Braunschweig, Magdeburg, Berlin/Potsdam, Jena, Leipzig/Halle, Düsseldorf/Rhein/Ruhr, Köln/Bonn/Aachen, Rhein/Main, Stuttgart, Nürnberg und München/Südbayern. Mit dem neuen Standard soll es etwa 40 Fernsehprogramme vor allem in HD mit 1080p geben.

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