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Funktionieren Amazons Echo-Lautsprecher bald auch ohne Stromkabel?

Noch brauchen die Echo-Lautsprecher ständig Strom. Verzichtet Amazon bei zukünftigen Lautsprechern vielleicht komplett auf das Stromkabel?
Noch brauchen die Echo-Lautsprecher ständig Strom. Verzichtet Amazon bei zukünftigen Lautsprechern vielleicht komplett auf das Stromkabel? (©Amazon 2017)

Amazon könnte zukünftige Smart-Speaker von der ständigen Stromversorgung über Kabel befreien. Das Unternehmen arbeitet momentan mit einem kalifornischen Chiphersteller zusammen, um Alexa auch auf sehr kleine Geräte zu bringen. Sollte ihnen dies gelingen, wären zukünftig auch Echo-Lautsprecher möglich, die nur sehr wenig Strom benötigen und dadurch mobil sind.

Der kalifornische Chiphersteller DSP Group hat die Zusammenarbeit mit Amazon bereits bestätigt, berichtet Reuters. Amazon hat schon zuvor mit unterschiedlichen Chipherstellern gearbeitet, um Hardware-Produzenten eine einfache Möglichkeit zur Integration in ihre Geräte zu ermöglichen – allerdings ist bei vielen Geräten immer eine konstante Stromzufuhr über Kabel nötig. Dies könnte sich aber mit den neuen Chips ändern.

Voice-Interface mit niedriger Leistungsaufnahme ist eine große Herausforderung

Die Chips von DSP Group sollen durch eine möglichst kleine Leistungsaufnahme den Sprachassistenten Alexa auch auf sehr kleinen Geräten ermöglichen. Und hier liegt auch die Herausforderung:  Dies erfordere ein sehr, sehr niedrige Leistungsaufnahme, erklärt Chief Executive Ofer Elyakim im Interview. Der Standard-Chip von DSP ist etwas kleiner als eine 10-Cent-Münze und wurde speziell für den Einsatz innerhalb sehr kleiner Geräte entworfen.

DSP Group ist kein unbeschriebenes Blatt

Die DSP Group ist als Hersteller von Chips für besonders kleine Geräte nicht ganz unerfahren. Das Unternehmen kann namhafte Kunden vorweisen: Ihre Chips sind in Smartwatches und Smartphones von Samsung, in einer aktuellen GoPro-Kamera und in einem kabellosen Lautsprecher von Logitech zu finden.

Sollten die Chips von DSP Group den gewünschten Erfolg bringen, ist in Zukunft damit zu rechnen, dass immer weniger Geräte eine konstante Stromzufuhr benötigen. Elyakim zeigte sich zumindest zuversichtlich. Sie befänden sich noch auf einer frühen Stufe in diesem Markt, aber über die nächsten zwölf Monate sei mit vielen Ankündigungen zu rechnen, sagte er.

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