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Galaxy Note 7-Debakel: Samsung ruft Phablet zurück

Das Galaxy Note 7 wird für Samsung zum Problemfall.
Das Galaxy Note 7 wird für Samsung zum Problemfall. (©Samsung 2016)

Düstere Zeiten für Samsung: Nachdem es Berichte gab, dass einige Galaxy Note 7-Geräte beim Laden explodiert sind, scheint der Technikkonzern nun Konsequenzen daraus zu ziehen.

Update vom 2. September, 12:15: Samsung hat mittlerweile den Rückruf bestätigt. Der Release des Phablets in Deutschland verschiebt sich auf unbestimmte Zeit.

Wie die südkoreanische Nachrichtenagentur Yonhap berichtet, denkt Samsung aktuell über einen Rückruf des Galaxy Note 7. Ein nicht weiter benannter Mitarbeiter sagte demnach: "Das Wichtigste ist die Sicherheit unserer Kunden und wir wollen unsere loyalen Kunden nicht enttäuschen."

Folgt in wenigen Tagen der Rückruf?

Bereits am kommenden Wochenende oder aber zu Beginn der nächsten Woche wolle Samsung angeblich die Ergebnisse der Qualitätsprüfung präsentieren und eventuelle Konsequenzen kommunizieren. Ein Rückruf vom Galaxy Note 7 ist also nicht ausgeschlossen. Offenbar ist ein defekter Akku schuld daran, dass das Phablet während des Ladeprozesses explodiert. Wie der Samsung-Mitarbeiter weiter erklärt, sei aber nur ein Bruchteil der Geräte betroffen. Um genau zu sein 0,1 Prozent von allen bisher verkauften Phablets: "Das Problem kann ganz einfach gelöst werden, indem die Batterie ausgetauscht wird, aber wir werden entsprechende Maßnahmen für unsere Kunden noch bekannt geben."

Samsung hält sich vorerst bedeckt

SamMobile ergänzte mittlerweile noch ein offizielles Statement von Samsung, das ihnen zugespielt wurde. Darin heißt es: "Als Antwort auf die Fragen zum Galaxy Note 7 führen wir derzeit eine gründliche Inspektion mit unseren Partnern durch. Wir werden die Ergebnisse so schnell wie möglich präsentieren. Samsung sieht sich verpflichtet, seinen Kunden den höchsten Standard der Produkte zu liefern."

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