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Galaxy S10 5G überhitzt im 5G-Betrieb und schaltet auf LTE zurück

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Laut einem Test kann das Samsung Galaxy S10 5G die hohe 5G-Geschwindigkeit nicht immer halten.

Das Samsung Galaxy S10 5G kann sich durch die schnelle 5G-Datenübertragung zu stark aufheizen. Dann wechselt das Smartphone zu 4G LTE, um sich wieder abzukühlen. Das ergibt ein US-amerikanischer Test, allerdings tritt das Problem nur unter bestimmten Umständen auf.

Im Sommer sei das Samsung Galaxy S10 5G unzuverlässig – das schreibt Joanna Stern, die das Smartphone überall in den US-amerikanischen 5G-Netzen für das Wall Street Journal getestet hat, wie Notebookcheck schreibt. Bei sonnigem Wetter und hohen Temperaturen überhitzt Samsungs erstes 5G-Smartphone demnach so stark, dass es 5G deaktiviert und zu 4G LTE umschaltet. Das sei Stern in verschiedenen US-amerikanischen Städten so ergangen, wo nun die ersten 5G-Netze verfügbar sind.

Überhitzung vielleicht nur im frühen Test

Der Chip mit dem 5G-Modem erhitze sich dabei umso stärker, je schneller Daten aus dem 5G-Netz geladen wurden. Da es aktuell noch so gut wie keine 5G-Nutzer gibt, standen jeweils Höchstgeschwindigkeiten zur Verfügung. Unklar bleibt, ob dieses Problem auch bestehen wird, sobald mehr Nutzer im 5G-Netz unterwegs sind. Außerdem schreibt Stern, dass man sich "in der Nähe eines Mobilfunkmastes" befinden müsse, um 5G einsetzen zu können.

Es ist längst bekannt, dass das kurzwellige 5G-Netz für eine flächendeckende Versorgung mehr Sendemasten erfordert. Bei einer Entfernung vom Sendemast bricht die Verbindung weit schneller ab als mit 4G LTE. Daher müssen weit mehr 5G-Sendemasten gebaut werden, was auch mitten in Innenstädten geplant ist. Samsung hat sich noch nicht zu der Überhitzung des 5G-Modems geäußert.

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