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Galaxy S6 im Benchmark schwächer als iPhone 6

Nicht so starkt wie gedacht? Das Samsung Galaxy S6.
Nicht so starkt wie gedacht? Das Samsung Galaxy S6. (©Samsung 2015)

Auf dem Papier ist das Galaxy S6 dem iPhone 6 deutlich überlegen. Ein Benchmark-Test der Grafik-Performance zeigt jedoch, dass Apple in diesem Bereich deutlich besser abschneidet als Samsung. Vor allem das hochauflösende Display des Galaxy S6 fordert dabei seinen Tribut.

Mit dem neuen Galaxy S6, das am 10. April erscheint, will Samsung ganz klar das iPhone 6 von Apple angreifen. Auf dem Papier klappt das schon einmal gut, denn die technischen Daten des neuen Samsung-Flaggschiffs lesen sich mit Achtkernprozessor, 3 GB RAM und einer Display-Auflösung von 2.560 x 1.440 Pixeln durchaus beeindruckend. Immerhin kann das iPhone 6 im Gegenzug nur mit einem Dual-Core-Prozessor, 1 GB RAM und einer Auflösung von 1.334 x 750 Pixeln punkten. Doch zumindest im nun von AppleInsider durchgeführten OpenGL-Benchmark-Test wird das Galaxy S6 bei der Grafik-Performance überraschend deutlich vom iPhone 6 geschlagen.

So erzielt das aktuelle Apple-Smartphone bei nativer Auflösung im "OpenGL ES 3.0"-Benchmark mit 1.640 Punkten einen deutlich besseren Wert als das Galaxy S6 mit 927 Punkten. Auch im "OpenGL ES 2.0"-Test landet Samsung mit 1.913 Punkten weit hinter dem iPhone 6 mit einem Wert von 2.794. Zu erklären ist die schwächere Performance des Galaxy S6 dabei vor allem mit der deutlich höheren Auflösung des Samsung-Displays. Dadurch wird der Prozessor bei voller Auflösung natürlich deutlich stärker belastet als jener des iPhone 6.

Bei gleicher Auflösung hat Samsung die Nase vorn

Dass Samsung letztlich im Vergleich zu Apple gar nicht so schlecht abschneidet, zeigt dann auch der Benchmarktest bei einer Auflösung von 1080p. Hier erreicht das Galaxy S6 im "OpenGL ES 3.0"-Test mit 1.478 Punkten sogar etwas mehr als das iPhone 6 mit 1.127 Punkten. Auch im "OpenGL ES 2.0"-Benchmark hat das Samsung-Smartphone bei 1080p mit einem Wert 2.636 leicht die Nase vor dem iPhone 6 mit 2.391 Punkten. So groß, wie die Hardware-Daten dies zunächst vermuten ließen, ist der Vorsprung allerdings nicht.

Für die Nutzung in der Praxis haben die Benchmark-Messwerte natürlich nur begrenzte Aussagekraft. Immerhin sollen diese nur zeigen, wie sich die Smartphones bei maximaler Auslastung aller Ressourcen schlagen. Festhalten lässt sich immerhin, dass das Samsung Galaxy S6 zwar eine deutlich höhere Display-Auflösung bietet als das iPhone 6, diese aber im Extremfall mit einer schwächeren Grafik-Performance bezahlen muss.

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