News

Galaxy S8: Akkus sollen nach Note 7-Debakel aus Japan kommen

Das Galaxy S8 könnte einen Screen im 18:9-Format bekommen.,
Das Galaxy S8 könnte einen Screen im 18:9-Format bekommen., (©SamMobile 2017)

Um Akku-Probleme wie beim Note 7 zu umgehen, setzt Samsung für das Galaxy S8 auf einen neuen Zulieferer aus Japan. Ein Großteil der neuen Akkus soll jedoch aus eigener Produktion kommen.

Samsung zieht für das kommende Galaxy S8 Konsequenzen aus dem Debakel um die explodierenden Akkus des Galaxy Note 7. Die Energiespeicher für das neue Flaggschiff sollen laut einem Bericht von SamMobile offenbar vom neuen Zulieferer Murata Manufacturing Works aus Japan kommen. Beim Note 7 hatte der Konzern auf Akkus aus eigener Produktion beziehungsweise auf zugelieferte Batteriespeicher des chinesischen Unternehmens ATL gesetzt.

Auch Samsung selbst liefert wieder Akkus

Murata Manufacturing Works hatte erst im Juni 2016 die Batterie-Abteilung von Sony aufgekauft. Allerdings sollen die Japaner nicht allein für die Akku-Lieferungen für das Galaxy S8 verantwortlich sein. Auch Samsungs interne Akku-Fertigung Samsung SDI soll wieder an der Produktion beteiligt werden und sogar den Großteil der Batteriespeicher liefern. Laut SamMobile soll das Verhältnis aus eigens entwickelten Akkus und zugelieferten Bauteilen bei 8:2 liegen. Zuletzt gab es zudem Berichte, dass die Akkus für die Galaxy S8-Modelle deutlich größer ausfallen könnten als für das Galaxy S7.

Neues Testverfahren soll Akkus sicher machen

Damit es nicht erneut zu ähnlichen Problemen wie beim Galaxy Note 7 kommt, hat Samsung mittlerweile ein aufwendiges neues Testverfahren für Akkus entwickelt, das in Zukunft alle Geräte des südkoreanischen Herstellers durchlaufen sollen. Damit soll sichergestellt werden, dass sämtliche Akkus sicher und zuverlässig funktionieren.

Artikel-Themen

Weitere Artikel zum Thema

close
Bitte Suchbegriff eingeben