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Galaxy S8 je nach Gerät mit unterschiedlichen Kamera-Sensoren

Die Kamera-Sensoren im Galaxy S8 kommen von verschiedenen Lieferanten.
Die Kamera-Sensoren im Galaxy S8 kommen von verschiedenen Lieferanten. (©TURN ON 2017)

Samsung Galaxy S8 und Galaxy S8 Plus werden offenbar je nach Modell entweder mit Kamera-Sensoren von Sony oder aus Samsungs Eigenproduktion ausgeliefert. Welche Variante ein Kunde dabei erwischt, dürfte in der Praxis mehr oder weniger Zufall sein und ohnehin keinen großen Unterschied machen.

Dass ein Smartphone mit verschiedenen Prozessor-Varianten auf den Markt kommt, ist nichts Ungewöhnliches. So stammt der A9-Chip im iPhone 6s entweder von Samsung oder von TSMC. Samsung liefert sein neues Galaxy S8 hingegen je nach Markt entweder mit einem Exynos 8895 (Europa-Version) oder einem Snapdragon 835 (US-Version) aus. Doch nicht nur beim Prozessor soll es verschiedene Varianten geben, sondern offenbar auch bei den Kamera-Sensoren, wie SamMobile berichtet.

Galaxy S8: Die gleiche Kamera von verschiedenen Herstellern

Grundsätzlich besitzt jedes Galaxy S8 und jedes Galaxy S8 Plus die gleichen Sensoren für Front- und Hauptkamera. Diese liefern 8 beziehungsweise 12 Megapixel Auflösung und arbeiten jeweils mit einer f/1.7-Blende. Doch bei genauerem Hinsehen finden sich in den Smartphones wohl verschiedene Sensoren. Bei der Hauptkamera kommt in einigen Galaxy S8- und S8 Plus-Modellen ein IMX333-Sensor von Sony zum Einsatz, während in anderen ein S5K2L2 Isocell-Sensor aus Samsungs eigener Produktion sitzt.

Auch bei der Frontkamera soll es diese Unterschiede geben. Hier kommen ein IMX320 von Sony und ein S5K3H1 von Samsung zum Einsatz. Welche Sensoren man dabei als Kunde mit seinem Galaxy S8 oder Galaxy S8 Plus bekommt, dürfte in der Praxis mehr oder weniger Zufall sein. Ein Problem sollte das aber nicht darstellen. Für die Qualität der Fotos soll das nämlich keinen Unterschied machen.

Mehrere Zulieferer sorgen für mehr Sicherheit

Warum verbaut Samsung dann überhaupt unterschiedliche Sensoren? Das dürfte wie so oft mit der Diversifizierung der Produktionsabläufe zu tun haben. Gerade bei wichtigen Produkten sind Hersteller oft darum bemüht, ihre Bauteile aus mehr als einer Quelle zu beziehen. So lassen sich Lieferengpässe leichter vermeiden und sollte es mal Probleme mit einer Produktionsmarge geben, steht immer noch eine andere bereit, sodass die Produktion des Endproduktes – in diesem Falle des Galaxy S8 – nicht gefährdet ist.

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