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Galaxy S9: Support für Googles Augmented-Reality-Plattform ARCore da

Ist jetzt fit für komplexere Augmented-Reality-Anwendungen: das Galaxy S9.
Ist jetzt fit für komplexere Augmented-Reality-Anwendungen: das Galaxy S9. (©TURN ON 2018)

Das Galaxy S9 und das Galaxy S9 Plus bekommen die lang erwartete Unterstützung für Google ARCore. Dadurch sind komplexere Augmented-Reality-Anwendungen als bislang möglich. Der Rollout ist bereits angelaufen.

Das meldet SamMobile. Im vergangenen Jahr haben sich Google und Samsung zusammengeschlossen, um die AR-Schnittstelle auf die aktuellen Samsung-Flaggschiffe zu bringen. Direkt ab Werk war das Galaxy S9 noch nicht fit für komplexe Augmented-Reality-Anwendungen, was sich durch die neue Schnittstelle von Google jetzt ändert. Die erweiterte Realität sorgt auf Smartphones dafür, dass virtuelle Elemente in echter Umgebung platziert werden können und somit zwei unterschiedliche Welten miteinander verschmelzen.

Ein nach wie vor populäres Beispiel dafür ist "Pokémon Go", das seine Blütezeit im Sommer 2016 hatte. Aktuellere Anwendungen sind etwa Ikea Place, mit der Nutzer Möbel des schwedischen Unternehmens in ihren eigenen vier Wänden in virtueller Form platzieren können, oder auch Just a Line, unsere App des Monats April.

Download von ARCore aus Play Store erforderlich

Um von den verbesserten Möglichkeiten der Google-Plattform profitieren zu können, müssen Besitzer eines Galaxy S9 zunächst die kostenlose App ARCore aus dem Play Store herunterladen und installieren. Sollte das derzeit noch nicht funktionieren, ist noch ein wenig Geduld gefragt, da das neue Feature nur schrittweise ausgerollt wird. Ist ARCore auf dem Android-Smartphone installiert, führt eine entsprechende Suche im Play Store zu kompatiblen Anwendungen, die auf Basis der AR-Schnittstelle entwickelt wurden.

Nach und nach unterstützen immer mehr Smartphones den ARCore, zuletzt stießen das Huawei P20 und das Huawei P20 Pro dazu. Googles AR-Plattform wurde im Rahmen der Mobilfunkmesse MWC 2018 im Februar offiziell eingeführt und ist gewissermaßen das Gegenstück zu Apples ARKit auf iPhones und iPads.

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