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Galaxy X: Samsung testet angeblich Prototyp mit Dual-Bildschirm

Ein echtes faltbares Smartphone lässt noch auf sich warten, zunächst werde ein Prototyp mit einem Dual-Bildschirm getestet.
Ein echtes faltbares Smartphone lässt noch auf sich warten, zunächst werde ein Prototyp mit einem Dual-Bildschirm getestet. (©Max Borhof 2017)

Schon in Kürze sollen erste Prototypen des faltbaren Smartphones Galaxy X von Samsung getestet werden. Im ersten Schritt soll das Galaxy X jedoch zwei OLED-Screens haben, die in der Mitte durch ein Scharnier verbunden sind und sich auf Wunsch zu einem "herkömmlichen" Smartphone mit ebener Fläche aufklappen lassen.

Das sagenumwobene Galaxy X dürfte schon in Kürze als Prototyp in die Testphase gehen, berichtet PhoneArena unter Berufung auf The Investor. Doch dabei soll es sich offenbar noch nicht um ein in der Mitte faltbares Smartphone mit nur einem Screen handeln, sondern um ein Gerät mit zwei AMOLED-Bildschirmen. Diese sollen in der Mitte durch ein Scharnier verbunden sein und sich in einem Winkel von 180 Grad öffnen lassen. Klappt man das Smartphone auf, sei es im Grunde wie bei einem klassischen Smartphone. Aus nicht näher genannten Industriekreisen heißt es, dass es sich bei den Prototypen um das Galaxy X handele.

Galaxy X: 2000 bis 3000 Einheiten in der zweiten Jahreshälfte

Samsung möchte dabei die Erfahrungen, die mit dem Dual-Screen-Gerät gesammelt werden, für die Entwicklung eines echten faltbaren Mobiltelefons nutzen, heißt es weiter. Dafür sollen die Südkoreaner bereits ausreichend Komponenten geordert haben, um in der zweiten Jahreshälfte eine begrenzte Anzahl an Galaxy X herstellen zu können – die Rede ist von etwa 2000 bis 3000 Einheiten. Zwar sind derlei Stimmen aus anonymen Quellen immer mit einer gewissen Vorsicht zu genießen. Doch passt dieser Bericht gut mit einer Prognose Samsungs zusammen, nach der faltbare Smartphones frühestens in zwei Jahren marktreif seien.

Die Erkenntnisse der ersten Prototypen dürfte der Smartphone-Hersteller dafür nutzen, um in naher Zukunft ein faltbares Gerät für den Massenmarkt zu entwickeln. Ob das bereits 2019 der Fall sein wird, bleibt aber abzuwarten.

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