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Game over: EA schließt SimCity-Studio Maxis

Das nächste SimCity wird nicht mehr von Maxis Emeryville kommen.
Das nächste SimCity wird nicht mehr von Maxis Emeryville kommen. (©Electronic Arts 2015)

Spielegigant Electronic Arts (EA) schließt das Entwicklerstudio Maxis Emeryville bei San Francisco. Dort wurde zuletzt das wegen seines Online-Zwangs kritisierte SimCity entwickelt. Die Arbeit an der berühmten Stadt-Simulation geht nun in den anderen EA-Studios weiter.

Die Gerüchteküche über eine Schließung des Studios brodelte schon seit einigen Tagen, bis Grafiker Guillaume Pierre dann per Twitter die Nachricht verkündete: "Es hat zwölf Jahre lang Spaß gemacht, aber nun ist es Zeit, die Lichter auszumachen und den Schlüssel unter die Tür zu packen."

Sim-Leben geht weiter

Gegenüber Polygon bestätigte EA die Neuigkeit etwas später auch offiziell: "Wir fassen die Entwicklungsarbeiten von Maxis in unseren Studios in Redwood Shores, Salt Lake City, Helsinki und Melbourne zusammen und schließen den Standort Emeryville . Maxis wird aber weiterhin Spieler von 'Die Sims 4' und 'SimCity'  unterstützen und neue Produkte für verschiedene Spiele-Plattformen entwickeln." Den Fans von Die Sims 4 sichert EA gleichzeitig zu, dass die Schließung des Studios keine Auswirkungen auf neue Erweiterungs-Pakete haben wird. Die Mitarbeiter, die bislang in Emeryville gearbeitet haben, sollen entweder andere Positionen bei EA bekommen oder aber bei der Jobsuche unterstützt werden.

Maxis wurde im Jahr 1987 als Maxis Software von den berühmten Spiele-Machern Will Wright (Sim City 4, Die Sims, Spore) und Jeff Braun gegründet. Schon der erste Maxis-Titel schlug ein wie eine Bombe: SimCity kam 1989 in die Läden und wurde eine der beliebtesten Spiele-Serien der Welt. EA kaufte Maxis 1997 und Wright wurde Entwickler von "Die Sims", das im Jahr 200 erschien und ebenfalls gigantisch erfolgreich wurde. Der letzte Titel, der bei Maxis Emeryville programmiert wurde, war das neue SimCity. Zuerst war das Spiel nur online spielbar, was ihm wegen schlechter Erreichbarkeit der Server reichlich Kritik in der Gamerszene einbrachte.

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