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Google bestätigt Tod von Project Ara

Google bestätigt offiziell das Aus seines modularen Smartphones.
Google bestätigt offiziell das Aus seines modularen Smartphones. (©YouTube/Google ATAP 2016)

Nach kürzlich aufgetauchten Gerüchten ist es jetzt offiziell: Project Ara wird von Google nicht fortgesetzt. Somit wird das modulare Smartphone einen Release nicht mehr erleben. Für Fans des Steck-Smartphones gibt es allerdings noch eine letzte Hoffnung.

Es ist durchaus möglich, dass Google das Smartphone zwar nicht selbst herausbringt, aber die dahinter steckende Technologie an andere Firmen lizenziert, wie Venturebeat berichtet. Diese könnten dann ihrerseits selbst modulare Geräte verkaufen. Allerdings scheint es fraglich, ob ohne Google als prominentes Zugpferd solche Geräte eine Chance auf dem Markt haben.

Google nimmt Stellung zu Gerüchten

Nachdem letzte Woche das Gerücht auftauchte, dass Google im Zuge einer neuen Produkt-Strategie Project Ara streichen würde, hat der Suchmaschinenbetreiber nun offiziell dazu Stellung bezogen. Nach einer Anfrage von Venturebeat hat ein Sprecher von Google bekannt gegeben, dass Project Ara nicht mehr fortgesetzt wird. Dies ist besonders schade, da Google noch vor wenigen Monaten auf seiner Entwicklerkonferenz I/O mitteilte, dass in absehbarer Zeit eine Entwicklerversion veröffentlicht werden soll.

Allerdings unterschied sich das vorgestellte Modell bereits stark von der ursprünglichen Vision des Smartphones: Bei der zuletzt gezeigten Variante des Google-Smartphones war es nicht mehr möglich, Komponenten wie Display, Prozessor, die Batterie oder das Display zu tauschen. Auch wenn das Project Ara eingestellt wurde, bieten Hersteller wie Motorola mit den Moto Mods ähnliche Feature an. Bei dem Moto Z und dem Moto Z Play können Nutzer zusätzliche Gadgets wie eine Kamera von Hasselblad oder einen Projektor für das Android-Smartphone kaufen.

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