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Google bestraft Weiterverkauf des Pixel Phones

Google geht aktiv gegen den Weiterverkauf des Pixel vor.
Google geht aktiv gegen den Weiterverkauf des Pixel vor. (©TURN ON 2016)

In den USA hat Google einige Nutzer mit Account-Sperrungen bestraft, die ihr günstig erworbenes Pixel-Phone gewinnbringend an einen gewerblichen Händler weiterverkauft hatten.

Einige Google-Nutzer klagen in den USA derzeit über gesperrte Accounts. Grund dafür ist offenbar das neue Pixel Phone, denn Google geht offenbar aktiv gegen den gewerblichen Weiterverkauf seiner Smartphones vor, wie der Guardian unter Berufung auf die US-amerikanische Schnäppchenjäger-Seite Dan’s Deals berichtet.

Weiterverkauf von Geräten aus Mobilfunkvertrag

Demnach hatten rund 200 frischgebackene Pixel-Besitzer ihre nagelneuen Smartphones günstig im Vertrag bei Googles eigenem Mobilfunkanbieter Fi gekauft und diese gewinnbringend an einen gewerblichen Händler im US-Bundesstaat New Hampshire weiterverkauft. Da in New Hampshire keine Steuern für den Weiterverkauf anfallen, hatte der Händler die Smartphones seinerseits anschließend zu einem höheren Preis an seine eigenen Kunden verkaufen können.

Mit dem Vorgehen verstießen die Verkäufer allerdings gegen die Google- Nutzungsbedingungen für das Pixel, die einen gewerblichen Weiterverkauf des Smartphones untersagen. Der Hersteller sah sich deshalb zu einem dramatischen Schritt gezwungen und sperrte die Google-Accounts der betreffenden Personen vollständig. Diese sind damit abgeschnitten von E-Mail-Konto, Foto-Alben in der Cloud und auch vielen persönlichen Daten.

Auch in Deutschland sind die AGBs eindeutig

Ob Google auch in anderen Fällen gegen den Weiterverkauf von Pixel-Smartphones vorgehen könnte, ist bislang unbekannt. Fakt ist jedoch, dass die Allgemeinen Geschäftsbedingungen von Google auch hierzulande eindeutig sind und den Weiterverkauf von Pixel und Pixel XL untersagen. Der Fall zeigt jedoch, welche Abhängigkeit viele Smartphone- und Internetnutzer mittlerweile von Google haben. So kontrolliert der Konzern mit seiner Vielzahl an digitalen Diensten mittlerweile einen Großteil des digitalen Lebens für zahlreiche User und hält im Zweifelsfall ein entsprechendes Druckmittel in der Hand.

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