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Google Chrome für Android: Update lässt Webseiten schneller laden

Das neueste Software-Update soll den Chrome-Browser auf Android-Smartphones noch schneller machen.
Das neueste Software-Update soll den Chrome-Browser auf Android-Smartphones noch schneller machen. (©TURN ON 2017)

Das neueste Update für Google Chrome auf Android-Smartphones soll vor allem eine bessere Performance liefern. Die neue Version des Browsers soll nicht nur weniger Arbeitsspeicher beanspruchen, sondern auch Webseiten deutlich schneller laden. Der Rollout soll in dieser Woche über die Bühne gehen.

Kurze Zeit nach dem Update der Desktop-Version des Google-Chrome-Browsers profitieren jetzt auch Android-Nutzer von einigen Verbesserungen. Webseiten sollen von Google Chrome nun schneller geladen werden, erklärte das Chrome-Team in einem Blogeintrag. Auch soll Version 59 (59.0.3071.92) weniger Arbeitsspeicher beanspruchen als die vorherige Software. Die Verbesserungen sollen durch eine aktualisierte Javascript-Engine erzielt werden. Eine neu entwickelte Metrik ermöglicht eine bessere Nutzung unter realen Bedingungen. Durch den Einsatz moderner Programmbibliotheken und Frameworks konnte die Javascript-Performance verbessert werden.

Google Chrome unterstützt ab sofort auch animierte PNGs

Zudem verfügt das neueste Google-Chrome-Update für Android-Geräte auch über eine Unterstützung von animierten PNGs, auch als APNG bekannt und vergleichbar mit GIFs – aber mit Support von 24-Bit-Bildern und 8-Bit-Transparenz. Firefox unterstützt APNGs schon länger, auch Apple integrierte das Format mit dem Release von iOS 10 für iMessage-Apps. Das Software-Update wurde von Google bereits freigegeben und wird im Laufe der Woche an alle Nutzer verteilt. Wie viel schneller Webseiten dann letztendlich geladen werden können, müssen Speed-Tests aber erst zeigen.

Google entwickelt seinen Chrome-Browser permanent weiter und veröffentlicht etwa alle sechs Wochen ein Update mit Verbesserungen. So konnte bereits in der Vergangenheit die Ladezeit von Webseiten stetig verkürzt werden. Erst im Januar konnte der US-Konzern die Refresh-Zeit seines Browsers um 28 Prozent senken.

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