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Google Chrome: "Lazy Load" soll Webseiten deutlich schneller laden

Google testet zwei neue Optionen für das schnellere Laden von Webseiten.
Google testet zwei neue Optionen für das schnellere Laden von Webseiten. (©YouTube/ TechWiser 2018)

Google Chrome zündet den Turbo! Ein neues Feature namens Lazy Load soll Webseiten künftig noch schneller laden. Abgerufen werden Elemente nur dann, wenn der Nutzer sie auch aufruft, weswegen der eigentliche Inhalt einer Internetseite schneller verfügbar ist.

Entdeckt wurde die neue Funktion im sogenannten "Canary Channel" (neue Features werden darüber stets zuerst integriert) des Chrome-Browsers, schreibt die Webseite Chromestory. Zur Auswahl stehen zwei neue Optionen für Lazy Load: Einerseits für Bilder und andererseits für gewisse Inhalte, die nicht vom eigenen Server geladen werden. Erst wenn der Nutzer in Chrome zu dem bestimmten Inhalt scrollt, werden diese auch im Browser geladen. Dadurch wird verhindert, dass Elemente geladen werden, die sich der User im Zweifel gar nicht anschaut – was zugleich der Ladegeschwindigkeit zugute kommt.

"Lazy Load" über Canary-Version von Google Chrome testen

Wer den Chrome-Turbo schon jetzt ausprobieren möchte, kann sich auf der Google-Seite den offiziellen Canary-Build des Browsers herunterladen. Um dann die beiden Optionen zu aktivieren, muss in die Adresszeile von Chrome Folgendes eingegeben werden: "chrome://flags/#enable-lazy-image-loading" und "chrome://flags/#enable-lazy-frame-loading". Insbesondere bei den Canary-Veröffentlichungen handelt es sich um Software, die noch nicht stabil ist, weswegen Bugs und sonstige Probleme auftreten können. Der Download ist daher nur für experimentierfreudige Nutzer empfehlenswert.

Wann es die beiden "Lazy Load-"Features in die finale Version von Google Chrome schaffen werden, bleibt daher noch abzuwarten. Neu ist die Technologie indes nicht: Schon bislang konnten Betreiber von Webseiten derlei Optionen für schnelleres Laden integrieren. Der Vorteil bei Google Chrome: Künftig soll der Turbo bei allen Webseiten funktionieren, unabhängig davon, ob der Programmierer entsprechende Features integriert hat oder nicht.

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