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Google Drive wird zu Google One und günstiger

Google Drive bekommt einen neuen Namen und ein neues Logo.
Google Drive bekommt einen neuen Namen und ein neues Logo. (©Google LLC 2018)

Google Drive erhält eine Frischzellenkur. Mit dem neuen Namen Google One wird der Cloud-Speicher auch günstiger und soll mehr Optionen zur gemeinsamen Nutzung bieten.

Google motzt sein Cloudspeicher-Geschäft für Privatkunden ordentlich auf. Der bislang als Google Drive bekannte Dienst erhält nicht nur einen neuen Namen, sondern bekommt auch eine attraktivere Preisstruktur und sogar die Möglichkeit, gebuchten Drive-Speicher mit Familienmitgliedern zu teilen. Sein neues Konzept hat Google am Montag in einem Blogbeitrag vorgestellt.

Aus Google Drive wird Google One

Fangen wir beim Namen an: Dieser soll in Zukunft Google One lauten und orientiert sich damit zumindest grob an Microsofts Cloud-Dienst OneDrive. Das neue Logo zeigt schlicht und einfach eine 1 in den typischen Google-Farben gelb, rot, blau und grün und rückt damit optisch näher an andere Google-Dienste.

Neue Preisstruktur macht Cloud-Speicher günstiger

Viel interessanter als das Etikett dürfte für die meisten Kunden jedoch das Angebot sein – und das dürfte dank der überarbeiteten Preisstruktur für die meisten wohl noch attraktiver werden. Bislang liegen uns hier leider nur die Preise für US-amerikanische Kunden vor, aber auch diese dürften einen ungefähren Eindruck für deutsche Nutzer geben.

Nach wie vor gibt es für jeden Nutzer 15 GB kostenlos. Wer mehr möchte, zahlt in Zukunft für 100 GB gerade einmal 1,99 US-Dollar im Abo. Für 2,99 Dollar gibt es 200 GB und für 9,99 Dollar gleich 2 Terabyte, anstatt wie bislang nur 1 TB.  Alle Kunden, die derzeit ein Abo für 1 TB Speicher gebucht haben, bekommen kostenlos ein Upgrade auf 2 TB.

Cloud-Speicher kann in der Familie geteilt werden

Neu ist auch die Option, ein Speicher-Abo zu buchen und den Cloud-Speicher dann mit anderen Familienmitgliedern zu teilen. Jeder Nutzer bekommt dabei seinen privaten Speicherplatz. Aus 2 TB lassen sich somit auch zweimal 1 TB machen, ohne dass ein neuer Account oder Abo-Vertrag nötig ist.

Die Umstellung auf den neuen Namen und die neue Preisstruktur soll zunächst in den USA starten und dann in den kommenden Monaten auch in anderen Ländern durchgeführt werden. Auf einen konkreten Zeitplan wollte sich Google dabei allerdings nicht festlegen.

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