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Google forscht an neuen Batterie-Technologien

Google will dafür sorgen, dass Smartphones seltener geladen werden müssen.
Google will dafür sorgen, dass Smartphones seltener geladen werden müssen. (©CC: Flickr/John Karakatsanis 2015)

Nicht nur an Hochschulen und Universitäten, auch bei Google wird an Batterie-Technologien für die Zukunft geforscht. Ein Team, das Teil der Google X-Forschungsabteilung ist, arbeitet seit 2013 an eigenen Lösungen für längere Akkulaufzeiten. Kommt so eine Technik womöglich schon beim nächsten Nexus zum Einsatz?

So praktisch Smartphones auch sind, früher oder später geht ihnen der Saft aus. Dass dies ein "wichtiges Thema" mit "wirklichem Potenzial, neue und bessere Erfahrungen zu entwickeln" ist, sagte Google-Chef Larry Page schon 2013. Wie das Wall Street Journal jetzt berichtet, tat er das nicht ohne Hintergrund. Denn das Unternehmen beschäftigt ein kleines Team im Rahmen der Google X-Forschungen mit der Entwicklung neuer Batterie-Technologien. Vier Mitarbeiter rund um den ehemaligen Apple-Experten Dr. Ramesh Bhardwaj verfolgen anscheinend das Ziel, die Akkulaufzeit vieler Elektronikprodukte zu verbessern.

Neue Batterien auch für künftige Nexus-Modelle?

Google hat bei der Forschung nach Akku-Alternativen allerdings nicht nur Smartphones und Tablets vor Augen. Das Unternehmen ist bereits seit Jahren ebenso in anderen Branchen aktiv, etwa im Gesundheits- und Transportbereich oder der Roboter- und Kommunikationstechnik. Auch hier ist die Leistungsfähigkeit der Geräte von der Versorgung mit Energie abhängig.

Laut Wall Street Journal hofft Google aber etwa, die Akkulaufzeit der nächsten Google Glass verbessern zu können. Einmal entwickelt, könnten leistungsstärkere Akkus zudem den Einstieg in neue Bereiche ermöglichen – etwa Drohnen und Autos. Und natürlich dürfte der Konzern auch über den Einsatz eigener Technologien in den künftigen Smartphones und Tablets der Nexus-Reihe nachdenken. Ob aber bereits die kommenden Mobilgeräte mit eigens entwickelten Batterien auf den Markt kommen werden, kann bislang nur spekuliert werden. Google selbst wollte keinen Kommentar bezüglich dem derzeitigen Forschungsstand abgeben.

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