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Google Fuchsia OS: So sieht das geheime Betriebssystem aus

Google Fuchsia soll einst Android und Chrome OS ersetzen.
Google Fuchsia soll einst Android und Chrome OS ersetzen. (©`Ron Amadeo, Ars Technica 2018)

Das neue Betriebssystem Google Fuchsia OS wurde erstmals auf einem Pixelbook zum Laufen gebracht. Der Nachfolger von Android und Chrome OS ist noch unfertig, aber die erste laufende Version bietet eine Vorschau auf mögliche Features.

Der noch nicht offiziell vorgestellte Nachfolger von Android und Chrome OS namens Fuchsia OS kann bereits auf einem Pixelbook installiert werden. Das Kunststück ist Ron Amadeo von Ars Technica gelungen und er erläutert auch, wie die Installation durchgeführt werden kann. Zu sehen sind ein Gast-Modus für das Einloggen und einige Apps, die sich öffnen lassen. Am interessantesten sind wohl die Modi für verschiedene Geräte.

Dasselbe Betriebssystem für Smartphone und Laptop

So passt sich die Benutzeroberfläche dynamisch an ein Smartphone, Tablet und an einen Laptop an. Es gibt Oberflächen für das Multitasking und verschiedene Splitscreen-Modi. Googles Suchleiste ist prominent unten angebracht und durchsucht aktuell nur lokal gespeicherte Dateien. Der Internet-Browser lädt Websites noch nicht vollständig und die Musik-App spielt keine Musik ab.

Gibt es Updates direkt von Google?

Fuchsia hat also noch einen langen Weg vor sich, wahrscheinlich mehrere Jahre Entwicklungszeit. Auch ist es gut möglich, dass die Benutzeroberfläche am Ende ganz anders aussehen wird. Immerhin demonstriert die Vorabversion aber bereits den großen Vorteil von Fuchsia: Dasselbe Betriebssystem und dieselben Apps werden auf unterschiedlichen Geräten wie Smartphones, Tablets und Laptops laufen. Damit ist die große Hoffnung verbunden, dass Updates zukünftig von Google direkt ausgeliefert werden und nicht mehr von den Hardware-Herstellern wie bei Android, das jeweils nur ein paar Jahre lang Updates erhält

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