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Google geht gegen "Fake News" und "anstößige Inhalte" vor

Zukünftig wird man sich bei Google über unerwünschte Suchergebnisse beschweren können.
Zukünftig wird man sich bei Google über unerwünschte Suchergebnisse beschweren können. (©TURN ON 2017)

Google möchte mit neuen Mechanismen verstärkt gegen "Fake News" und "anstößige Inhalte" vorgehen. Erstens sollen sich Nutzer bei Google über Suchergebnisse beschweren dürfen, die sie für unangemessen halten. Zweitens möchte Google mit veränderten Suchalgorithmen Quellen mit "höherer Autorität" bevorzugen.

Google möchte die "Qualität" der Suchergebnisse verbessern. Das erklärte das Unternehmen nun auf seinem Blog. Zu diesem Zweck möchte Google unter anderem gegen "Fake News" vorgehen, die das Unternehmen als "unverhohlen irreführende, qualitativ niedrige, beleidigende oder schlicht falsche Information" definiert. Ungefähr 0,25 Prozent der täglichen Suchanfragen habe "beleidigende oder eindeutig irreführende Inhalte" als Ergebnisse angezeigt. Um dagegen vorzugehen, verändert Google seine Suchalgorithmen und erweitert seine Bewertungsmethoden.

Unerwünschte Suchergebnisse können leichter gemeldet werden

Um herauszufinden, wie das Unternehmen die Suchalgorithmen anpassen soll, hat Google Qualitätsprüfer beauftragt, die Websites von "geringer Qualität" melden sollen. Dazu gehören "irreführende Informationen, unerwartet beleidigende Ergebnisse, Falschmeldungen und unbelegte Verschwörungstheorien". Außerdem wird Google das Autovervollständigungs-Feature der Suchleiste um einen Melde-Button ergänzen. Wer darauf klickt, kann Google auf Suchvorschläge hinweisen, die er für problematisch hält.

Suchergebnisse werden stetig geprüft

Da 15 Prozent der täglichen Suchanfragen bei Google neu sind und jeden Tag Zehntausende neue Websites online gestellt werden, bleibt das Qualitätsmanagement eine andauernde Aufgabe von Google. Auf der Website "Richtlinien für die automatische Vervollständigung" beschreibt das Unternehmen, auf welcher Grundlage Suchergebnisse aus den Vorschlägen entfernt werden. Es ist noch unklar, wann genau Google die neue Feedback-Funktion für die automatischen Vervollständigungen einführen wird.

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