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Google I/O 2016: Alle News zu Android N, Allo und Duo

Ein dezenter Hinweis auf Virtual Reality-Brillen auf der Google I/O?
Ein dezenter Hinweis auf Virtual Reality-Brillen auf der Google I/O? (©Picture Alliance 2016)

Auf der Entwicklerkonferenz Google I/O 2016 zeigt Google neue Apps für Android und iOS, das Betriebssystem Android N und stellt seine Visionen für Virtual Reality und das Smart Home vor. Der Liveticker zur Keynote zum nachlesen.

20:58 Uhr: Knapp zwei Stunden hat die Keynote der Google I/O 2016 gedauert. Gezeigt wurden die neuen Kommunikations-Apps Duo und Allo für Android und iOS. Außerdem wurden Android N und die neue VR-Plattform Daydream vorgestellt. Am Ende gab es mit den Android Instant Apps sogar noch eine echte Überraschung.

20:50 Uhr: Android Instant Apps sollen auch für ältere Android-Versionen verfügbar werden.

20:48 Uhr: Google nennt die Funktion Android Instant Apps. Es dürfte eine Weile dauern, bis sich das flächendeckend verbreitet. Allerdings könnte diese Technologie die Smartphone-Nutzung  in Zukunft deutlich verändern.

20:46 Uhr: Google Play soll dabei automatisch die Teile einer App installieren, die für das sofortige Funktionieren braucht - und nur diese. Das System funktioniert, weil Android-Apps in Zukunft aus mehreren Containern bestehen sollen, die unabhängig voneinander installiert werden können und funktionieren.

20:45 Uhr: Wahnsinn! Android-Apps sollen in Zukunft sofort starten, wenn der User sie findet - ohne Installation. Klingt völlig abgefahren.

20:43 Uhr: Die weiteren News richten sich vor allem an Entwickler. Google möchte es für Entwickler einfacher machen, Apps für Android zu entwickeln.

20:37 Uhr: Und hier noch ein Bild der neuen VR-Fernbedienung, die mit allen Daydream-Smartphones funktionieren soll. Viele dieser Smartphones sollen ab Herbst verfügbar werden. Vermutlich werden auch bestehende Phones nach dem Update auf Android N die Fernbedienung unterstützen.

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Die Android Daydream-Fernbedienung steuert VR-Apps. (©Google 2016)

20:27 Uhr: Auch zu Android Wear gibt es Neuigkeiten. Mit Android Wear 2.0 sollen Apps auf Smartwatches auch ohne ein angeschlossenes Smartphone funktionieren. Damit will Google die Smartwatch für den Träger nützlicher machen. Apple verfolgt mit watchOS bekanntlich ähnliche Pläne für die Apple Watch.

20:25 Uhr: Die VR-Oberfläche von Android sieht dem Oculus Store sehr ähnlich wird über eine eigene Fernbedienung gesteuert, die dem Controller der HTC Vive ähnelt.

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So sieht Android unter einer VR-Brille aus. (©Google 2016)

20:22 Uhr: Daydream beinhaltet auch einen eigenen Google Play Store für Virtual Reality-Apps.

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Viele Hersteller bringen Smartphones mit Daydream-Support auf den Markt. (©Google 2016)

20:15 Uhr: Die VR-Plattform von Goggle nennt sich Daydream und soll fest in Android N eingebaut sein. Daydream soll mit vielen neuen Smartphones von Samsung, Huawei, LG, Xiaomi, HTC und anderen funktionieren.

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Daydream ist die neue VR-Plattform von Android N. (©Google 2016)

20:13 Uhr: Jetzt geht es um Virtual Reality - endlich!

20:11 Uhr: Splitscreen kann Android N auch. Hier waren Samsung und LG aber ebenfalls schneller. Beide bieten dieses Feature schon seit Jahren in ihren Android-Versionen.

20:09 Uhr: Ein paar Facts zu Android N: Die Grafik soll dank der neuen Vulkan-Schnittstelle viel leistungsfähiger werden. Das System selbst wird sicherer und Nutzer können über den Task-Manager endlich alle geöffneten Apps auf einmal schließen - in der Android-Version von LG geht das schon lange.

20:07 Uhr: Update-Installationen sollen mit Android N einfacher werden und weniger Nerven kosten.

20:02 Uhr: Unter der Adresse android.com/n können User ihren Namensvorschläge für Android N machen.

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Wie soll Android N heißen? (©Google 2016)

19:59 Uhr: Wofür steht das "N" in Android N? Das dürfen die User entscheiden. Google lädt alle Android-Fans zu einer offenen Abstimmung ein.

19:56 Uhr: Jetzt endlich gibt es Neuigkeiten zu Android N.

19:54 Uhr: Der zweite Streich von Google heißt Duo. Eine neue Apps für Videochats, die für Android und iOS erscheint. Mit Duo lässt sich im Video erkennen, wer anruft, bevor man den Anruf annimmt.

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Duo soll Videochats revolutionieren. (©Google 2016)

19:50 Uhr: Alle Nachrichten in Allo sollen verschlüsselt und vor dem Zugriff dritter gesichert sein. Außerdem ist die Google-Suche direkt in die App eingebaut. Nutzer können direkt in der App nach Inhalten suchen und Websites, Bilder und Links mit anderen teilen.

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Allo hat Google schon integriert. (©Google 2016)

19:44 Uhr: Bislang wird klar, dass Google bei all seinen neuen Dienste auf künstliche Intelligenz setzt. Google soll intelligenter werden und uns bei Kommunikation und täglichen Aufgaben helfen. Wenn das funktioniert, wäre es ein Quantensprung für die Beziehung zwischen User und Software.

19:42 Uhr: Allo kann erkennen, wenn ein Nutzer Bilder erhält und kann erkennen, was auf den Bildern zu erkennen ist. Die App schlägt dann automatisch Antworten vor. Das klingt ziemlich abgefahren. Ob das tatsächlich funktioniert, würden wir gern selbst ausprobieren.

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Allo soll erkennen, was auf Fotos zu sehen ist und schlägt uns Antworten vor. (©Google 2016)

19:38 Uhr: Allo ähnelt WhatsApp, soll jedoch viel mehr können. So hat der User die Möglichkeit, seine Nachrichten je nach Stimmung anzupassen.

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Allo soll WhatsApp den Rang ablaufen. (©Google 2016)

19:34 Uhr: Das nächste große Thema wird Kommunikation. Google will zwei neue Apps vorstellen. Die erste App nennt sich Allo und ist ein smarter Messenger.

19:32 Uhr: Google Home soll später dieses Jahr auf den Markt kommen. Ein genaues Datum nennt Google noch nicht.

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Der Lautsprecher kommt in verschiedenen Farben. (©Google 2016)

19:30 Uhr: Mit Google Home tritt Google in direkte Konkurrenz zu Amazon Echo und klaut dem Konkurrenten dessen Idee. Ob Amazon darüber amüsiert ist, darf bezweifelt werden.

19:28 Uhr: Das Device soll Musik, TV und Smart Home-Geräte per Sprachbefehl steuern und kann das Internet nach Informationen durchsuchen. Stellt man Google Home eine Frage, sucht der Lautsprecher über die Google-Suchmaschine nach Antworten und antwortet dem Nutzer direkt.

19:27 Uhr: Google Home ist ein kleiner Lautsprecher mit Spracherkennung, eingebautem Chromecast und Internetzugang.

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Google Home ist der Assistent für das gesamte Zuhause. (©Google 2016)

19:20 Uhr: Google begibt sich mit Google Home auf die Spuren von Amazon und der digitalen Assistent Alexa. Ungewöhnlich: Sundar Pichai gratuliert dem großen Konkurrenten zu dessen Entwicklung.

19:19 Uhr: Der Google Assistent soll sich mit dem Nutzer wirklich unterhalten können, auf Zwischenfragen reagieren und eigenständig Lösungen für Probleme anbieten.

19:17 Uhr: Im Prinzip entwickelt Google dabei seine Sprachsuche weiter und macht die Google-App klüger als je zuvor. Diese soll in Zukunft noch besser in der Lage sein, ihren Nutzer zu verstehen.

19:13 Uhr: Der Google Assistent ist die erste neue Software, die Google vorstellt. Es handelt sich um einen digitalen Assistenten, der Nutzern dabei helfen soll, Aufgaben in der echten Welt zu erledigen.

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Google Assistent soll Probleme lösen. (©Google 2016)

19:11 Uhr: Google möchte den drei Milliarden Internet-Usern weltweit helfen, die Informationen zu finden, die sie suchen - und dabei natürlich auch den ein oder anderen Dollar verdienen.

19:08 Uhr: 20 Prozent der Android-Nutzer in den USA nutzen laut Pichai bereits die Sprachsuche von Google - der Anteil steigt kontinuierlich.

19:06 Uhr: Google-Chef Sundar Pichai begrüßt die Gäste.

19:05 Uhr: Die große Keynote findet diesmal unter freiem Himmel statt. In Kalifornien sollte zumindest das Wetter mitspielen.

18:50 Uhr: Außerdem könnte mit Google Home ein smarter Lautsprecher vorgestellt werden, der das Smart Home steuert. Als Vorbild dient dabei ganz offensichtlich der Echo-Lautsprecher von Amazon, der in den USA ein Riesen-Erfolg ist.

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Amazon Echo ist in den USA ein großer Erfolg. (©Amazon 2016)

18:46 Uhr: Auch Project Tango dürfte ein großes Thema auf der Google I/O sein. Mit dem System sollen Smartphones lernen, eigenständig ihre Umgebung zu erkennen. Dadurch soll es in Zukunft möglich sein, mit einem Smartphone auch in Innenräumen zu navigieren - ganz ohne GPS.

18:42 Uhr: Dabei könnte der Anbieter durchaus zum ersten Mal ein echtes Betriebssystem vorstellen, mit dem sich alle Arten von Apps, Programmen und Anwendungen in der Virtuellen Realität ausführen lassen. Ein solches Betriebssystem könnte als Softwarebasis für verschiedene Hersteller von Virtual Reality-Brillen dienen, ähnlich wie es Android für Smartphones und Tablets ist.

18:40 Uhr: Interessant wird zum Beispiel sein, welchen Beitrag Google zum Thema Virtual Reality leisten wird. Bislang betätigt sich das Unternehmen in diesem Bereich mit Google Cardboard eher als "Hardwarelieferant".

18:38 Uhr: Die Google I/O verspricht dieses Jahr einiges an Spannung - und das auch abseits von Android N.

Es ist wieder soweit. Mit Google ruft der wohl wichtigste Software-Konzern unserer Zeit zur Entwicklerkonferenz ins kalifornische Mountain View. Die große Eröffnungs-Keynote zur Google I/O 2016 startet am Mittwoch um 19:00 Uhr Mitteleuropäischer Zeit und dürfte die Marschrichtung für die dreitägige Konferenz vorgeben. Bei TURN ON werden wir die Konferenz live begleiten und alle Neuheiten hier für Dich zusammenfassen und kommentieren.

Erwartet wird dabei natürlich die offizielle Vorstellung von Android N, dem noch immer namenlosen Nachfolger zum aktuellen Android 6 Marshmallow. Doch interessant wird auch sein, was Googles Entwickler abseits des Betriebssystems im Ärmel haben. Zu erwarten sind wie immer neue Apps für Android und iOS – und vielleicht auch endlich Windows 10? Aber auch andere Themen wie etwa Smart Home könnten dank des neuen Google-Lautsprechers Google Home neuen Schub bekommen.

Ein eigenes VR-Headset von Google

Als großes Thema steht zudem Virtual Reality im Raum. So könnte Google auf der I/O nicht nur ein eigenes Virtual Reality-Headset vorstellen, sondern auch gleich ein passendes Betriebssystem, das komplett auf die Bedienung über VR-Brillen angepasst ist. Ein passender Name dafür könnte zum Beispiel Android VR sein. Denkbar wäre zudem, dass Google Fortschritte zum Thema Augmented Reality und zu Project Tango präsentiert.

Android-Apps auf dem Chromebook?

Aber auch die Expansion von Android auf den Desktop könnte eine Rolle spielen. Vielleicht ergreift Google ja endlich die Chance und stellt eine Android-Variante für die Maus-und Tastatur-Steuerung am PC vor – oder macht zumindest die Nutzung von Android-Apps auf Chromebooks möglich. Andere wichtige Themen sind vermutlich selbstfahrende Autos, Bots und sicher auch die ein oder andere Überraschung.

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