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Google launcht Bulletin-App als Plattform für lokale Geschichten

Lokal ist wieder in, denkt sich offenbar auch Google mit der neuen App Bulletin.
Lokal ist wieder in, denkt sich offenbar auch Google mit der neuen App Bulletin. (©Google 2018)

Google bringt eine neue App namens Bulletin an den Start – und setzt damit auf lokale Geschichten. Ähnlich wie bei einem schwarzen Brett sollen Nutzer Texte, Bilder und Videos aus ihrer Region in Bulletin posten können. Zunächst ist Bulletin nur in den USA in zwei Städten nutzbar.

Google, sonst bekannt für große Geschichten, setzt mit seiner neuen Bulletin-App auf Regionalität. Den Startschuss für die neue Community kündigte Google nun auf seiner Seite an. Jeder kann an Bulletin teilnehmen und das digitale, schwarze Brett mit Leben füllen. Google will mit seinem neuen Dienst dabei helfen, Geschichten zu erzählen, die so noch nicht erzählt worden sind. Die Storys sind öffentlich und können leicht über die Google Suche, in sozialen Netzwerken oder auch Messengern entdeckt werden. Im besten Fall wird Bulletin eine Art Nachbarschaftsaustausch, an dem sich jeder beteiligen kann, der das möchte.

Google Bulletin derzeit in Early-Access-Phase

Eine aufwendige Einrichtung ist dafür nicht notwendig. Alles, was man dafür brauche, sei einzig und allein das Smartphone. Ohne eigenen Blog kann jeder so Geschichten mit Texten, Bildern und Videos erzählen. Damit relevante Storys leicht entdeckt werden können, soll es auch Tags geben, mit denen sich die Themen einordnen lassen. Derzeit befindet sich Google Bulletin jedoch noch in einer geschlossenen Early-Access-Phase. Für diese können sich derzeit nur Einwohner der beiden US-Städte Nashville und Oakland anmelden. Der globale Rollout der App soll ebenfalls geplant sein. Einen konkreten Zeitplan nannte Google dafür aber noch nicht.

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