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Google löscht Android-Backups nach 60 Tagen der Inaktivität

Wird das Smartphone länger nicht genutzt, löscht Google angelegte Backups aus Google Drive.
Wird das Smartphone länger nicht genutzt, löscht Google angelegte Backups aus Google Drive. (©TURN ON 2017)

Eigentlich ist diese Nachricht nicht neu, doch längst nicht allen Android-Nutzern ist dies bekannt: Android-Backups werden nach 60 Tagen der Inaktivität aus Google Drive gelöscht. Kein Wunder, dass sich viele ein neues Backup-System von Google wünschen.

Android 8.0 Oreo ist auf dem Weg – aber ein lästiges Problem bleibt weiterhin bestehen. Android-Nutzer, die ihr Smartphone aus irgendwelchen Gründen länger nicht nutzen, werden ihre Backups nach rund zwei Monaten verlieren. Darauf machte der Fall des Reddit-Users Tanglebrook nun aufs Neue aufmerksam. Der Besitzer eines Nexus 6P hatte das Smartphone aufgrund eines defekten Akkus mehrere Monate nicht in Betrieb, als Ersatz nutzte er ein iPhone. Als das Nexus wieder intakt war, war das letzte Backup weg – er musste das Gerät völlig neu einrichten.

Gelöschte Android-Backups lassen sich nicht wiederherstellen

Das Ärgerliche: Ist das Backup aus Google Drive erst einmal verschwunden, lässt es sich nicht wiederherstellen. Android Authority rät daher allen Android-Nutzern, den Status der letzten Sicherung regelmäßig zu überprüfen. Dafür zeigt Google einen Countdown an, sobald das Smartphone zwei Wochen lang nicht genutzt wurde. Das Löschen des Backups aus Google Drive erfolgt nach Ablauf des Countdowns dann allerdings ohne weitere Warnung.

Zur Verteidigung von Google: Natürlich fallen bei Sicherungen von unzähligen Android-Geräten massig Daten an. Bei Nichtnutzung geht der Konzern dann davon aus, dass diese Daten mittlerweile überflüssig sind, und möchte sie verständlicherweise loswerden. Wünschenswert wäre dennoch eine deutliche Warnung – vielleicht als Anregung für Android 9.0 P.

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