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Google macht Frühjahrsputz: Diese Dienste werden abgesägt

Nicht nur die Dinosaurier sind ausgestorben, auch ein paar Google-Dienste hat es erwischt.
Nicht nur die Dinosaurier sind ausgestorben, auch ein paar Google-Dienste hat es erwischt.

Gleich vier Apps und Dienste stellt Google in diesem Frühjahr ein. Neben Google+ und Inbox erwischt es auch einige weniger bekannte Tools.

Das Internet ist für viele Nutzer ohne Google-Dienste kaum noch denkbar. Trotzdem schaltet der Anbieter hin und wieder einige Services ab, die bei den Nutzern nicht so gut ankommen wie erhofft. In diesem Frühjahr betrifft das gleich vier Apps und Tools, von denen einige sehr lange aktiv waren.

Google Allo ist bereits Geschichte

Schon am 12. März fiel der Vorhang für Google Allo. Den Messenger hatte Google im Mai 2016 als Alternative zu WhatsApp an den Start gebracht. Nach einer relativ ordentlichen Launch-Phase konnte Allo jedoch nicht genügend Nutzer für sich begeistern und verschwand bald wieder in der Versenkung. Nach weniger als drei Jahren hat Google deshalb den Stecker gezogen.

Goo.gl: Der Link-Kürzer wurde im März eingestellt

Mit seinem Link-Kürzer Goo.gl hatte Google jahrelang eine einfache und unkomplizierte Alternative zu Bit.ly angeboten. Diese gibt es nun allerdings nicht mehr. Am 30. März wurde das Tool offiziell eingestellt. Das hat allerdings weniger damit zu tun, dass das Goo.gl nicht populär gewesen wäre, sondern liegt eher an einer strategischen Neuausrichtung von Google. Die Kalifornier wollen nämlich in Zukunft stärker ihre Firebase Dynamik Links pushen, mit denen sich Verlinkungen direkt in Apps hinein umsetzen lassen.

Google Plus fullscreen
Google+ ist mittlerweile auch Geschichte.

Inbox schließt seine Tore

Während Gmail seinen 15. Geburtstag feiert, wird Inbox dicht gemacht. Dabei war die App stets eng mit Gmail verbunden und richtete sich gewissermaßen an Power-User des Mailing-Dienstes. So ließen sich Mails über Inbox beispielsweise nach Datum, Absender oder Thema gruppieren. Außerdem stellte Inbox einige clevere Tools zur sinnvollen Archivierung von Mails zur Verfügung, die nun wegfallen.

Mittlerweile sind viele der ehemals in Inbox gestarteten Features zu Gmail gewechselt, weitere sollen in Zukunft folgen. Aus diesem Grund sieht Google wohl keinen Grund mehr, den Dienst noch länger am Leben zu halten und hat ihn zum 2. April 2019 eingestellt.

Google+ haucht endgültig sein Leben aus

Die Social-Media-Plattform Google+ hat eine seltsame und wechselhafte Geschichte hinter sich. Einst als Facebook-Alternative gestartet, konnte Google+ nie wirklich Fahrt aufnehmen. Viele Nutzer hatte die Plattform dennoch und so entwickelte sich mit der Zeit eine Art Forum für Special-Interest-Gruppen.

Googles Versuch, das Netzwerk durch eine Zwangsverknüpfung mit YouTube zu stärken, entpuppte sich im Nachhinein jedoch eher als Fehltritt, da dies die Popularität von Google+ nicht eben verstärkte. Nun hat der Anbieter nach langer Vorankündigung endgültig den Stecker gezogen. Seit dem 2. April 2019 ist Google+ Geschichte.

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