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Google Maps erkennt bald selbstständig, wohin Du fährst

Google Maps soll Reiseziele in Zukunft eigenständig erkennen können.
Google Maps soll Reiseziele in Zukunft eigenständig erkennen können. (©picture alliance / HOCH ZWEI 2015)

Die Navigationshilfe in Google Maps könnte in Zukunft eigenständig erkennen, wohin ein Nutzer fährt. Ein neues Tool soll dabei analysieren, welche Ziele ein Nutzer regelmäßig ansteuert und beispielsweise bessere Alternativrouten mit weniger Verkehr vorschlagen.

Navigationssysteme machen unser Leben ohne Frage leichter. Immerhin helfen sie uns dabei, den schnellsten oder kürzesten Weg zu unserem Ziel zu finden. Nur das Ziel selbst müssen wir eigenständig definieren. Doch bei Google Maps könnte laut Android Police möglicherweise auch dieser Schritt schon bald wegfallen. Denn offenbar plant der Entwickler einen neuen Algorithmus, mit dem das Programm eigenständig erkennt, wohin wir unterwegs sind.

Google merkt sich oft besuchte Ziele

Der neue Modus für die Android-App von Google Maps soll auf den Namen "Driving Mode" hören und im Grundsatz ganz ähnlich funktionieren wie die Google Now-Karten. Dabei merkt sich die Software, welche Ziele die Nutzer regelmäßig ansteuern und schlägt dann eigenständig bessere Alternativrouten mit weniger Verkehr vor. Die User können so herausfinden, ob es bessere Strecken beispielsweise zum Arbeitsplatz gibt oder diesen von einem unterschiedlichen Startpunkt aus – beispielsweise nach einem Umzug – leichter erreichen. Der Driving Mode in Google Maps kann offenbar manuell ein- und ausgeschaltet werden.

Driving Mode ist nicht sofort verfügbar

Die neue App-Version von Google Maps mit der Versionsnummer 9.19 dürfte schon bald für die ersten Nutzer verfügbar werden. Allerdings ist nicht davon auszugehen, dass die Funktion sofort flächendeckend ausgerollt wird. Wer das Feature zur besseren Navigation gern ausprobieren möchte, muss sich also noch ein wenig gedulden.

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