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Google nennt Deadline für 32-Bit-Apps unter Android

Google zieht erst 2021 den Stecker für 32-Bit-Apps.

32-Bit-Apps unter Android sollen bald der Vergangenheit angehören. Für den Umstieg auf ein reines 64-Bit-System gibt Google den Entwicklern aber viel Zeit.

Ähnlich wie iOS hat Android bereits vor Jahren den Sprung von 32 Bit auf 64 Bit vollzogen. Das bedeutet, dass mittlerweile eine schnellere Informationsverarbeitung möglich ist und sowohl das Betriebssystem als auch die Apps komplexere Aufgaben in kürzerer Zeit erledigen können. Doch während Apple bereits mit iOS 11 den Stecker für 32-Bit-Apps gezogen hat, ist Google diesen Schritt mit Android noch nicht gegangen. Doch nun hat der Plattform-Betreiber im offiziellen Entwickler-Blog eine Deadline gesetzt.

Google zeigt sich bei der Deadline großzügig

Die ist aber durchaus großzügig gewählt. Erst ab August 2021 sollen 32-Bit-Apps demnach nicht mehr in Android unterstützt werden. Bis dahin haben Entwickler also noch Zeit, älteren Apps ein 64-Bit-Update zu verpassen. Doch zumindest was neue Apps und App-Updates anbelangt, zeigt sich Google etwas strenger. Wer ab August dieses Jahres eine App neu im Play Store veröffentlicht oder eine ältere App aktualisiert, muss neben einer 32-Bit-Version zumindest auch eine 64-Bit-Version bereitstellen.

Ausnahmen bleiben bestehen

Gewisse Ausnahmen werden allerdings auch nach August 2021 bestehen bleiben. Diese betreffen unter anderem Wear OS und Android TV. Zudem sollen ältere Smartphones oder Tablets, die nur über einen 32-Bit-Prozessor verfügen, weiterhin passende Apps nutzen können. Lediglich auf Geräten mit 64-Bit-Architektur – und das ist zum jetzigen Zeitpunkt bereits die Mehrheit – werden dann nur noch Apps im Play Store angezeigt, die auch wirklich für diese 64-Bit-Systeme gemacht sind.

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