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Google Pixel 4: Sicherheit der Gesichtserkennung wird verbessert

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Zukünftig soll die Gesichtsentsperrung des Pixel 4 auch die Augen erkennen.

Mit einem kommenden Update soll sich das Google Pixel 4 nur noch mit offenen Augen entsperren lassen. Bislang funktioniert die Gesichtsentsperrung auch bei geschlossenen Augen. Das Update könnte aber noch auf sich warten lassen – und bis dahin gibt es eine Notlösung.

Zwar ist das Update für eine höhere Sicherheit bei der Gesichtsentsperrung geplant, aber es soll erst "in den kommenden Monaten" bereitstehen. Das sagte Google in einer Stellungnahme gegenüber The Verge. Das Google Pixel 4 und das Pixel 4 XL setzen für die sichere Entsperrung und die Authentifizierung für das mobile Bezahlen ganz auf Face-ID-ähnliche Sensoren. Es gibt keinen Fingerabdrucksensor.

Face ID ist zur Zeit noch sicherer

Daher sollte es nicht einfach sein, die Gesichtsentsperrung zu überlisten. Da diese, im Gegensatz zu Face ID, beim Pixel 4 aber auch funktioniert, wenn die Augen des Pixel-Besitzers geschlossen sind, ist Google in die Kritik geraten. Grundsätzlich gelten die Sensoren, die ein 3D-Modell des Gesichts erzeugen, auch tatsächlich als relativ fälschungssicher – allerdings ist es zur Zeit möglich, das Smartphone etwa einem schlafenden Besitzer vor das Gesicht zu halten, um es zu entsperren oder gar auf Einkaufstour zu gehen. Das könnten etwa Kinder ausnutzen.

PIN, Muster oder Passwort als Notlösung

Google zufolge erfüllt die Pixel-4-Gesichtsentsperrung auch so die Erfordernisse eines starken biometrischen Systems und kann beispielsweise nicht durch Masken überlistet werden. Außerdem können die Nutzer ein "Lockdown"-Feature nutzen. Dieses erfordert eine PIN, ein Muster oder ein Passwort für die nächste Entsperrung.

Das sagt Andreas:
Ist es wichtig, dass die Gesichtsentsperrung des Pixel 4 auch mit geschlossenen Augen funktioniert? Diebe könnten so leichter die Entsperrung aufheben, indem sie es kurz dem Bestohlenen vor das Gesicht halten. Ein anderes Szenario sind Kinder, die in ihrem Lieblingsspiel In-Game-Goodies freischalten möchten und das Handy ihren schlafenden Eltern vor die Nase halten. Manchmal liest man in der Tech-Presse auch das Beispiel eines neugierigen Partners. Aber wer einen solchen Partner hat, der hat wohl noch ganz andere Probleme.
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